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Korpiklaani KARKELO Review

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Verrückt müssen sie sein, die zum Klan der Wälder gehörenden Finnen Korpiklaani, denn wo andere es nicht schaffen, den Label-seitig gerne geforderten Zweijahresrhythmus bei Veröffentlichungen einzuhalten, legen die Waldmenschen noch einen drauf und schieben Jahr für Jahr eine weitere Platte voller finnischer Folk- und Sauflieder auf den Markt. KARKELO heißt die fünfte Scheibe in vier Jahren, und wieder einmal ist sie vollgepackt mit mitreißenden Schunkel-, Tanz- und Mosh-Liedern, die jedes Auge und jede Kehle vor Freude nass werden lassen.

Alleine Song-Titel der Marke ‘Vodka’ oder ‘Bring Us Pints Of Beer’ lassen erahnen, zu welchem Zeitvertreib Korpiklaani ein ums andere Mal animieren. Doch die permanente Korpiklaani-Dauerneubeschallung birgt auch die Gefahr, dass man sich früher oder später am finnischen Beinschwingreigen satt gehört hat, mögen die Waldmenschen auch noch so viel Nachschub unter’s Volk bringen.

KARKELO hängt irgendwo dazwischen, hat durchaus seine lustigen Seiten und vermag auch für eine ausgelassene Stimmung zu sorgen. Auf der anderen Seite sollte es langsam aber auch mal gut sein, wenn die Finnen keine Humppa-Übersättigung bei ihren Fans hervorrufen wollen. Eine neue Scheibe alle zwei Jahre würde es auch tun, zumal man in musikalischer Hinsicht nicht gerade sehr viel Neues offeriert.

Marcel Rudoletzky

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.


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