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The 11th Hour BURDEN OF GRIEF Review

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Passend zum Aufziehen der dunklen Jahreszeit bringt Ed Warby (u.a. Gorefest) in fast vollständiger Alleinarbeit ein astreines Doom-Metal Album auf den Markt. Ansonsten eher im Death Metal beheimatet, zeigt das niederländische Multitalent hier seine dunkle, langsame und äußerst hörenswerte Seite.

BURDEN OF GRIEF ist ein Konzeptalbum, das eine alte und bewährte Story erzählt: Es geht um die letzten Tage eines Menschen der versucht, mit den dunklen Stunden seines Lebens fertig zu werden, bevor er stirbt.

Diese Geschichte gibt den Farbton des Albums vor und Ed Warby (mit ein wenig Growl-Hilfe von Rogga Johansson) schafft es hervorragend, diese Düsternis in die Herzen des Zuhörers zu transportieren. Die massiven Riffs, die tiefgründigen Texte und die solide Vocal-Arbeit schaffen es, jeden noch so warmen Sonnenstrahl im schönen Oktober vergessen zu machen. Es wird kalt um einen, der Zuhörer stirbt mit dem Protagonisten und leidet – so muss Doom sein.

Leider darf technisch und vor allem in Fragen des Gesangs zu Doomgrößen wie Candlemass kein Vergleich gezogen werden. Bedenkt man jedoch, dass es neben der Technik auch – oder vielleicht sogar hauptsächlich – um Emotionen und Ausdruck gehen sollte, ist dieses Album rundherum gelungen.

Saskia Annen


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