Kritik zu Violent Divine IN HARMS WAY Review

Violent Divine IN HARMS WAY Review

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Rock’n’Roll machen viele. Eine Welle von Sleaze Bands a la Hardcore Superstar überschwemmt bereits seit Jahren den Markt mit immer neuen Wellen dynamischen, frischen Rocks, der vor Qualität und Dynamik nur so strotzt. Aber jede Welle schwemmt neben den Perlen auch Kram mit, der kaum erwähnenswert ist.

IN HARM’S WAY von Violent Divine muss man leider zu den „Mitschwimmern“ zählen. Sie sind keine Katastrophe. Dazu gehört schon mehr. Aber ihre Musik ist schlichtweg austauschbar. Kein Song haut vom Hocker, Variationen sind rar, die Melodien sind simpel, das Tempo ständig gleich, die Produktion verzweifelt auf „ein bisschen rauer als sonst“ getrimmt.

Partykracher oder Herzzereisende Balladen, die oft die letzte Rettung solcher Alben sind, sucht man vergeblich. Alles ist einheitlich, mal mehr, mal weniger emotional. Allein bei den Vocals ist die Linie zwischen „gefühlsbetont “ und „weinerlich“ sehr, sehr schmal und viel zu oft überschreitet Sänger Mike diese Grenze, so dass am Ende fast eine Alternativescheibe steht.

IN HARM’S WAY setzt sich definitiv nicht in den Gehörgängen fest, es fehlt der „WOW“ Effekt – und spätestens nach dem vierten Durchgang hört sich jedes Lied gleich an.

Saskia Annen


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