Toggle menu

Metal Hammer

Search

Violent Divine IN HARMS WAY Review

teilen
mailen
teilen
von

Rock’n’Roll machen viele. Eine Welle von Sleaze Bands a la Hardcore Superstar überschwemmt bereits seit Jahren den Markt mit immer neuen Wellen dynamischen, frischen Rocks, der vor Qualität und Dynamik nur so strotzt. Aber jede Welle schwemmt neben den Perlen auch Kram mit, der kaum erwähnenswert ist.

IN HARM’S WAY von Violent Divine muss man leider zu den „Mitschwimmern“ zählen. Sie sind keine Katastrophe. Dazu gehört schon mehr. Aber ihre Musik ist schlichtweg austauschbar. Kein Song haut vom Hocker, Variationen sind rar, die Melodien sind simpel, das Tempo ständig gleich, die Produktion verzweifelt auf „ein bisschen rauer als sonst“ getrimmt.

Partykracher oder Herzzereisende Balladen, die oft die letzte Rettung solcher Alben sind, sucht man vergeblich. Alles ist einheitlich, mal mehr, mal weniger emotional. Allein bei den Vocals ist die Linie zwischen „gefühlsbetont “ und „weinerlich“ sehr, sehr schmal und viel zu oft überschreitet Sänger Mike diese Grenze, so dass am Ende fast eine Alternativescheibe steht.

IN HARM’S WAY setzt sich definitiv nicht in den Gehörgängen fest, es fehlt der „WOW“ Effekt – und spätestens nach dem vierten Durchgang hört sich jedes Lied gleich an.

Saskia Annen


ÄHNLICHE KRITIKEN

Code Orange :: FOREVER

Code Orange :: FOREVER

Terror :: The 25th Hour


ÄHNLICHE ARTIKEL

Hatebreed: Jamey Jasta verspricht neue Musik

Vor fünf Jahren veröffentlichten Hatebreed ihr Album WEIGHT OF THE FALSE SELF. Jetzt verspricht Sänger Jamey Jasta schon bald neue Musik.

"Rebellion Tour XI" 2025: Live in Berlin, 27.2.2025, Astra Kulturhaus

Auch 2025 bringen Madball die Rebellion Tour wieder nach Berlin. Dieses Jahr holen sie sich Hilfe von Speed, Guilt Trip, Death Before Dishonor und Lies!.

Biohazard-Album ist fast fertig

Vor drei Jahren fand die (quasi) ursprüngliche Biohazard-Besetzung wieder zusammen. Nun ist ihr erstes Album seit 2012 in den letzten Zügen.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Jahrestag: Gedenken an Tschernobyl

Heute vor 40 Jahren, am 26. April 1986 um 01:23 Uhr Ortszeit, ereignete sich die weltweit größte Nuklearkatastrophe in der zivilen Nutzung der Atomenergie: Tschernobyl. Das Unglück geschah während eines Sicherheitstests, bei dem ein vollständiger Stromausfall simuliert wurde. Unzulänglichkeiten des Personals und der baulichen Gegebenheiten sowie schwere Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften führten während der Simulation zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und schließlich zur Explosion des Reaktors. Infolgedessen gelangten Unmengen von radioaktivem Material in die Erdatmosphäre. Zunächst wurden 31 Todesopfer offiziell bestätigt. Aufgrund der Explosion und der radioaktiven Kontamination liegt die Dunkelziffer jedoch deutlich höher. Schätzungen zufolge soll die Opferzahl Tausende Menschen…
Weiterlesen
Zur Startseite