Kritik zu Lacuna Coil Dark Adrenaline

Lacuna Coil Dark Adrenaline

Gothic Metal, Century Media/EMI 12 Songs / 45:02 Min. / 20.01.2012

4.0/ 7
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Foto: Century Media/EMI

Lacuna Coil haben sich lange Zeit rar auf dem europäischen Markt gemacht. Zu rar vielleicht: Schon die späte Tour zum letzten Album SHALLOW LIFE konnte weniger Fans in die Hallen locken als frühere Konzertreisen. Sich auf den amerikanischen Markt zu konzentrieren, hat für die Band sicher Vorteile. Die Verbindung zu unseren Breitengraden scheint jedoch darunter gelitten zu haben.

Das macht sich auch auf DARK ADRENALINE bemerkbar, das nun mit einiger Verspätung erscheint. Lacuna Coil erinnern über weite Strecken an eine weniger süßliche Version von Evanescence, was ja nicht das Schlechteste ist. Allerdings locken die Italiener damit kaum jemanden hinterm Ofen hervor: DARK ADRENALINE ist ein durch und durch gefälliges Album – keine Ausreißer nach unten, nach oben aber auch nicht. Vieles klingt altbekannt (‘Trip The Darkness’, ‘Kill The Light’). Das macht es nicht schlecht, aber auch nicht spannend. Der Mangel an Inspiration wird im unfassbar schnarchigen R.E.M.-Cover ‘Losing My Religion’ greifbar. In der Mitte des Albums haben Lacuna Coil zwar einige schöne Nummern versteckt (‘End Of Time’, ‘Intoxicated’), aber das rettet DARK ADRENALINE nicht über den Durchschnitt hinaus.

Schade.

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