Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Life Of Agony A PLACE WHERE THERE’S NO MORE PAIN

Alternative Metal, Napalm/Universal (10 Songs / VÖ: 28.4.)

6/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Promo

Auf BROKEN ­VALLEY (2005), Life Of Agonys erstem Reunion-Album, hatten sich die Brooklyner von ihrer bislang zugänglichsten Seite gezeigt und jene Stone Temple Pilots-Verweise, die schon auf manchen Songs ihres Debütalbums auszumachen waren, weiter kultiviert. Zwölf Jahre danach sowie eine zweite kurzzeitige Trennung samt abermaliger Wiedervereinigung später präsentiert die Formation, die einst RIVER RUNS RED (1993) einspielte, nun ihr neues Material. Und dieses folgt nicht mehr allein der Alternative-Classic Rock-Direktive erwähnter Truppe um den verstorbenen Scott Weiland, sondern geht diesmal noch konsequenter und stärker aufs Grunge-Ganze. Mit der metallischen Sabbath-Prägung von Soundgarden und dem hypnotischen Hook-Verständnis von Alice In Chains im Kombinat fällt A PLACE WHERE THERE’S NO MORE PAIN deutlich wuchtiger, schwerer und muskulöser aus und setzt seine fesselnden melodischen Widerhaken weniger offensichtlich, aber dennoch effektiv ein. Vom eindringlich drückenden Eröffnungsstück ‘Meet Your Maker’ bis hin zu den verhallenden Pianotropfen der frugalen Balladenskizze ‘Little Spots Of You’ ist jeder Song eine präzise Punktlandung, bei der Härte und Harmoniebedürfnisse clever austariert sind. Schon nach dem ersten Durchlauf von A PLACE WHERE THERE’S NO MORE PAIN fühlt man sich extrem gut aufgehoben. Spätestens beim zweiten ist man Caputo und Co. (erneut) komplett verfallen. Comeback-Album des Jahres? Sehr gut möglich.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mastodon :: EMPEROR OF SAND

P.O.D. :: The Awakening

Textures SILHOUETTES Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Life Of Agony: Neue Dokumentation ‘The Sound Of Scars’

Schonungslose und tiefe Einblicke in die Seelen der Life Of Agony-Musiker soll ‘The Sound Of Scars’ geben. Ab dem 16.4. könnt ihr euch selbst davon überzeugen.

Life Of Agony: Lehrerin aufgrund von Terrordrohungen verhaftet

Eine Lehrerin in Las Vegas wurde festgenommen, da sie Andeutungen machte, während eines Life Of Agony-Konzertes andere Besucher und sich selbst verletzen zu wollen.

Mina Caputo wütet über Engstirnigkeit und dominierende Phallussymbole

Eine Wutrede gegen Ignoranz und Hass auf Andersartigkeit: Mina Caputo wünscht sich, dass die Menschen endlich aufwachen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Marilyn Manson: Das müsst ihr über den „God Of Fuck“ wissen

Am Freitag erscheint Marilyn Mansons elftes Studioalbum WE ARE CHAOS (das Review findet ihr hier), der langersehnte Nachfolger von HEAVEN UPSIDE DOWN. Im Folgenden beleuchten wir seine schillernde Person etwas genauer. https://www.youtube.com/watch?v=lQJFP1INGxs&ab_channel=MarilynMansonVEVO Sexikone plus Serienmörder Wir beginnen mit dem Offensichtlichen, denn: nur eingefleischte Fans wissen wohl um seinen Geburtsnamen Brian Hugh Warner. Stattdessen kennen ihn die meisten unter seinem Künstlernamen Marilyn Manson. Angeblich rief ihn sogar sein verstorbener Vater so – aus Respekt vor dem Künstler. Manson wählte den Vornamen eines amerikanischen Sexsymbols, in seinem Fall Marilyn Monroe, und den Nachnamen eines Serienmörders, Charles Manson. Übrigens setzten sich alle Band-Mitglieder…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €