Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lifeless Godconstruct

Death Metal, FDA Rekotz/Soulfood 12 Songs / 49:00 Min.

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Schwedischer Todesstahl – oder, wie es Lifeless selbst nennen würden: „Traditional Death Metal“ – erfreut sich erneut großer Beliebtheit. Besonders die gröbere Stockholm-Variante hält speziell bei den auf solche Musik spezialisierten Underground-Labels massiv Einzug. Anscheinend schießt jede Woche eine neue Elchdød-Truppe aus dem fauligen Waldboden empor, die dann nach einem kurzen Umweg über den Proberaum direkt zur nächsten Aufnahmegelegenheit eilt.

Aus Deutschland – aber komplett dem Schweden-Sound verschrieben – erfüllen dieses Klischee Lifeless. Wobei, so ganz neu dem Wald entsprungen ist das Quartett aus Nordrhein-Westfalen nicht. Seit immerhin sieben Jahren huldigen die Burschen dem Todes-Sound. Dass das jetzt mit GODCONSTRUCT nicht anders ist, verwundert nur wenig. Beim Gros des Materials lassen die einstigen Helden Dismember grüßen. Auch in Sachen Sound, allerdings kopiert man den ewigen Sunlight-Style nicht, sondern orientiert sich eher an der mittleren Dismember-Phase.

Neben dem hohen Spaßfaktor, den eine solch gut umgesetzte Death Metal-Hommage immer mit sich bringt, überzeugen natürlich die Melodien sowie der gute Drumsound. Anspieltipps sind die beiden „Hits“ ‘Blood For The Gods’ und ‘Seething With Rage’. Fazit: Musikalisch sehr ansprechend, kann nur der maximal durchschnittliche, oft monotone und in vielerlei Hinsicht limitierte Gesang die Freude an einer starken Death Metal-Veröffentlichung aus Deutschland latent schmälern. Dennoch: Beifall spendet man hier gerne.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
[Classic] Saitenhieb: "Was mir bei Konzerten auf den Sack geht"

Es gab und gibt schon immer Dinge, die einem den gepflegten Konzertgenuss ordentlich verhageln können. Als da wären: mieser Sound, schlechte Sicht, das Wetter, Bier zu teuer/zu warm, Band scheiße und so weiter und so fort. Alles Dinge, für die der Fan wenig bis nichts kann. In den letzten Jahren jedoch kommt es immer wieder vor, dass einen das Mit-Publikum irritiert bis verärgert. Nachdem sich Kollege Strater seinerzeit die kickboxenden "Söhne von Mr. Myagi" vorgeknöpft hat, widmen wir uns heute in unserer kleinen Reihe "Was mir bei Konzerten auf den Sack geht" zwei weiteren Spezies. (Die im übrigen nicht mal…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €