Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lord Of The Lost THORNSTAR

Dark Metal, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 3.8.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

In den nunmehr elf Jahren ihres Bestehens haben Lord Of The Lost einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Auf THORNSTAR zeigt sich einmal mehr, wieso: die Hamburger vermögen es gekonnt, Härte und Melodie miteinander zu verschmelzen. Dass sie dabei zuweilen auch mal die Grenze zum Kitsch übertreten, etwa bei ‘Black Halo’ oder ‘Haythor’, dürfte der Rezeption der Platte wohl kaum schaden – immerhin ist die Zielgruppe der Band primär im M’era-Luna-Umfeld anzusiedeln.

Für alle, die es etwas härter mögen, setzen Titel wie ‘Under The Sun’ oder der brachiale Opener ‘On This Rock I Will Build My Church’ einen Metal-lastigen Gegenpol (nicht ohne eingängige Hooks im Refrain, versteht sich). Die extrem pathetischen und erkennbar der Feder eines Nichtmuttersprachlers entstammenden Texte schmälern zuweilen geringfügig das Hörvergnügen, können aber fast schon als Stilcharakteristikum verbucht werden. Auf jeden Fall können Lord Of The Lost zwischen ihren deutschen Genre-Kollegen glänzen.

🛒  Lord Of the Lost – THORNSTAR jetzt bei Amazon.de bestellen
teilen
mailen
teilen
Kreator: 40 Jahre PLEASURE TO KILL

1986 war ein Jahr, in dem Thrash Metal endgültig explodierte. MASTER OF PUPPETS (Metallica), REIGN IN BLOOD (Slayer), ETERNAL DEVASTATION (Destruction) - Klassiker, die heute wie Monumente im Genre stehen. Mitten in diesem Ausnahmejahr veröffentlichte ein kleiner Haufen junge Musiker aus Essen ihr zweites Album unter dem Namen Kreator: PLEASURE TO KILL. Ein Werk, das nicht nur den deutschen Thrash schärfer, schneller und kompromissloser machte, sondern auch die Grenzen zum Death Metal aufstieß - lange, bevor diese Schubladen überhaupt klar definiert waren. Zwischen Thrash und Death: ein Album aus einer Zeit ohne Grenzen Kreator waren 1986 noch weit davon entfernt,…
Weiterlesen
Zur Startseite