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Vermin Mind Control

Death Metal, Blacksmith/New Music 10 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Der Einstieg in den ersten Song ist Programm: Rauschen, Einstecken eines Klinkenkabels, Feedback, Einzählen des Schlagzeugs, und los geht’s. Etwa wie Debauchery mixen Vermin die Simplizität des Rock mit den Stilmitteln des Death Metal – allerdings noch etwas roher und bodenständiger.

MIND CONTROL ist eine sehr trocken und weitgehend effektfrei produzierte Scheibe, selbstredend ohne überflüssigen Schnickschnack. Ein kurzes Blues-Solo hin und wieder, ansonsten rockt die Combo aus Bayreuth pflichtbesessen und ohne stilistische Ausreißer: Eine Gitarre, Bass, Schlagzeug – mehr nicht. Okay, der genreübliche Gesang darf natürlich nicht fehlen, und dieser bietet durchaus Abwechslung. Von gutturalem Grunzen bis hin zu aggressivem Kreischen ist alles dabei.

Die Songs wirken rund und gut ausgewogen, klingen weder zu simpel, noch zu kopflastig. Und das Wichtigste: Sie besitzen oft einen anständigen Groove. Betrachtet man die einzelnen Elemente für sich und das Album im kleinsten Detail, so würde MIND CONTROL vielleicht nicht viel hergeben. In der Summe aber ist es eine runde Scheibe, die gut abgestimmt wirkt, durchgehend funktioniert und ordentlich rockt.


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