Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lyfthrasyr THE RECENT FORESIGHT Review

teilen
mailen
teilen
von

Das zweite Album der Karlsruher Band um Sänger, Keyboarder und Bassist Aggreash setzt den mit THE FINAL RESURRECTION eingeschlagenen Weg konsequent fort: treibender Dark/Black Metal über die ganze Bandbreite von melodisch bis rasant.

In stilistischer Hinsicht fühlt man sich zuweilen an Größen wie Dimmu Borgir und Cradle Of Filth erinnert, aber man merkt der Band das Bestreben an, ihr eigenes Ding durchzuziehen – und das mit vollem Einsatz: Ein Indiz ist der Sound, denn die Scheibe wurde im renommierten Fredman-Studio produziert, im Cutting Room gemastert – und ballert demzufolge ordentlich und erstklassig. Die Songs selbst sind abwechslungsreich gestaltet, lassen aber zuweilen wirklich herausragende Melodien oder Riffs vermissen. Spaß macht die Scheibe dennoch, denn wirkliche Schwachstellen sind nicht zu nennen. Im Gegenteil: Lyfthrasyr wissen ihre Stärken auszuspielen. Besonders das exzessive Schlagzeugspiel von Skytorian und der abwechslungsreiche Gesang von Aggreash stechen positiv hervor – wenn die Band jetzt noch ihre eigene Note weiter ausarbeitet und etwas an den Ideen feilt, dürfte die dritte Scheibe ein echter Hammer werden!

Black/Dark Metal-Fans, die es heftig, aber nicht bis zum Anschlag extrem mögen, sollten THE RECENT FORESIGHT auf alle Fälle anzutesten. Die Band hat Unterstützung verdient!

Martin Wickler

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Mai-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Patria :: MAGNA ADVERSIA

Hetroertzen :: UPRISING OF THE FALLEN

Helheim :: LANDAWARIJAR


ÄHNLICHE ARTIKEL

Lindsay Schoolcraft nennt Phil Labontes Aussagen „toxisch“

Lindsay Schoolcraft kritisiert All That Remains-Sänger Phil Labonte scharf für seine Äußerungen, dass „Therapie etwas für Frauen“ sei.

Tarja: Bestimmerin mit Gefühl und Teamgeist

Mit FRISSON NOIR erscheint Tarja Turunens bis dato härtestes Album inklusive spektakulärer Kooperationen.

Cradle Of Filth begrüßen Neuzugang an der Gitarre

Bei Cradle Of Filth hat sich in Sachen Besetzung schon wieder etwas getan. Der Neuzugang soll sogar schon mit im Studio gewesen sein.

teilen
mailen
teilen
Dimmu Borgir: Der Fluch des Skagerrak

Das komplette Interview mit Dimmu Borgir findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Der Soundtrack zum Fluch des Skagerrak Kenner der vorherigen Alben von Dimmu Borgir bemerken vermutlich im ersten Durchgang von GRAND SERPENT RISING, dass die Norweger bei der Orchestrierung ihrer neuen Songs hörbar abgerüstet haben – und somit die Gitarren wieder stärker in den Vordergrund gerückt sind. „Egal, was wir machen, irgendwer wird sich immer darüber beschweren. Deshalb folgen wir lieber unserem Bauchgefühl“, schickt Silenoz seiner Antwort eine Standortbestimmung…
Weiterlesen
Zur Startseite