Toggle menu

Metal Hammer

Search
Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Majesty Banners High

Heavy Metal, Noiseart/Universal 11 Songs

3.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Eben haben sie sich noch mit Powerwolf die „Wolfsnächte“ um die Ohren geschlagen, und schon legen die deutschen Heavy/ True Metaller Majesty ein neues Album nach. Dass der Vorgänger THUNDER RIDER mit dem hit-verdächtigen Titelstück noch kein ganzes Jahr alt ist, scheint die Gruppe um Frontmann Tarek Maghary denkbar wenig zu stören. Das große Comeback inklusive namentlicher Rückkehr zu den Wurzeln muss schließlich ausgekostet und mit neuem Ohrwurm- sowie Hail-Material gewürdigt werden.

Der zweite Genickschlag in diesem Jahr nennt sich ganz klischeehaft BANNERS HIGH, erinnert beim Anblick des Covers nicht nur versteckt an KINGS OF METAL und ist – Überraschung! – ein Konzeptalbum über ein Volk, das sich mit Waffengewalt gegen seine Unterdrücker auflehnt. Dies erfährt der Hörer im ehrfürchtig gesprochenen Intro ‘Judgement Of The Gods’, worauf nach einem spitzen Schrei das fetzige ‘We Want His Head’ folgt, das musikalisch erwartungsgemäß wenig Neues bringt, aber gelungen ins Geschehen einleitet.

Den Höhepunkt des epischen Erlebnisses stellt das von Männerchören (dass so etwas überhaupt noch zulässig ist…) unterstützte Titelstück dar, welches wie das folgende ‘Time For Revolution’ live wieder für jede Menge Mitsinger und in die Höhe gereckte Fäuste sorgen wird. Insgesamt tut sich aber dasselbe Problem wie beim Vorgänger auf: Bei aller Sympathie für die Band klingt das neue Material nur bedingt innovativ und eigenständig, auch wenn es mit den klassischen Manowar-Schlagwörtern „steel“, „union“, „glory“, „faith“, „brothers“ und „legacy“ im Hirn kleben bleibt, obwohl ein großer Kracher à la ‘Thunder Rider’ fehlt.

Live wird die Sache funktionieren, und die Trve Hail-Fraktion kommt hier selbstredend voll auf ihre Kosten – für alle anderen bleibt nach gut 50 Minuten nur eine Frage im Raum: Warum?


ÄHNLICHE KRITIKEN

Resident Evil 2 (PS4, Xbox One, PC)

Zum 21. Geburtstag bekommt „Resident Evil 2“ eine Frischzellenkur und kehrt als generalüberholte Fassung auf aktuelle Konsolen und den PC...

Just Cause 4 (PS4, Xbox One, PC)

Brachiale Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt,...

Heavy Trip :: Komödie


ÄHNLICHE ARTIKEL

„Just Cause 4“ im Test: Brachiale Daueraction

Action ohne Verschnaufpause auf der einen und eintönige Nebenmissionen auf der anderen Seite. Wie sich „Just Cause 4“ schlägt, verrät unter Test.

„Heavy Trip“-Filmkritik: Perfekt für einen entspannten Filmabend mit Freunden

Eine junge Heavy Metal-Band aus der finnischen Einöde plant den ganz großen Durchbruch und durchlebt dabei jede Menge Turbulenzen!

„Battlefield 5“ im Test: Der beste Popcorn-Spaß auf dem Multiplayer-Markt

Mit ‘Battlefield V’ haben die Entwickler die richtigen Schlüsse gezogen, zumindest größtenteils.

teilen
twittern
mailen
teilen
25 In Flames-Songs, die ihr kennen solltet!

In Flames sind das Urgesteine des schwedischen Melodic Death Metal und haben in 26 Jahren elf Alben veröffentlicht, auf denen sie ihre Wandlungsfähigkeit und den großen Willen unter Beweis gestellt haben, immer ganz vorne auf der Welle der Veränderung zu reiten. Das hat nicht immer allen Fans (und Kritikern) gepasst, aber dennoch unzählige großartige Songs zur Folge gehabt. Wir stellen euch (in chronologischer Reihenfolge) 25 In Flames-Songs vor, die ihr unbedingt kennen solltet. Und da so eine Liste natürlich nur einen Bruchteil aller wichtigen Songs abbilden kann, ist die Auswahl natürlich höchst subjektiv! 01: ‘Behind Space’ Der Opener des ersten offiziellen In Flames-Lebenszeichens…
Weiterlesen
Zur Startseite