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Majesty Banners High

Heavy Metal, Noiseart/Universal 11 Songs

3/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Eben haben sie sich noch mit Powerwolf die „Wolfsnächte“ um die Ohren geschlagen, und schon legen die deutschen Heavy/ True Metaller Majesty ein neues Album nach. Dass der Vorgänger THUNDER RIDER mit dem hit-verdächtigen Titelstück noch kein ganzes Jahr alt ist, scheint die Gruppe um Frontmann Tarek Maghary denkbar wenig zu stören. Das große Comeback inklusive namentlicher Rückkehr zu den Wurzeln muss schließlich ausgekostet und mit neuem Ohrwurm- sowie Hail-Material gewürdigt werden.

Der zweite Genickschlag in diesem Jahr nennt sich ganz klischeehaft BANNERS HIGH, erinnert beim Anblick des Covers nicht nur versteckt an KINGS OF METAL und ist – Überraschung! – ein Konzeptalbum über ein Volk, das sich mit Waffengewalt gegen seine Unterdrücker auflehnt. Dies erfährt der Hörer im ehrfürchtig gesprochenen Intro ‘Judgement Of The Gods’, worauf nach einem spitzen Schrei das fetzige ‘We Want His Head’ folgt, das musikalisch erwartungsgemäß wenig Neues bringt, aber gelungen ins Geschehen einleitet.

Den Höhepunkt des epischen Erlebnisses stellt das von Männerchören (dass so etwas überhaupt noch zulässig ist…) unterstützte Titelstück dar, welches wie das folgende ‘Time For Revolution’ live wieder für jede Menge Mitsinger und in die Höhe gereckte Fäuste sorgen wird. Insgesamt tut sich aber dasselbe Problem wie beim Vorgänger auf: Bei aller Sympathie für die Band klingt das neue Material nur bedingt innovativ und eigenständig, auch wenn es mit den klassischen Manowar-Schlagwörtern „steel“, „union“, „glory“, „faith“, „brothers“ und „legacy“ im Hirn kleben bleibt, obwohl ein großer Kracher à la ‘Thunder Rider’ fehlt.

Live wird die Sache funktionieren, und die Trve Hail-Fraktion kommt hier selbstredend voll auf ihre Kosten – für alle anderen bleibt nach gut 50 Minuten nur eine Frage im Raum: Warum?

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Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
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