Alle Jahre wieder ereilt uns eine neue (Doppel-)DVD aus dem Hause Manowar. Offensichtlich scheint die HELL ON EARTH-Reihe gut zu laufen, denn das Konzept wurde beibehalten. Will heißen, wir sehen brüllende Fans aus aller Welt, Joey DeMaio beim Verbreiten von „Weisheiten“, Bierdosen, Motorräder und Milchdrüsen. Der Fremdschämfaktor stimmt also.
Dazwischen gibt es Musik, wobei der Schwerpunkt dieses Mal auf den neuen Songs vom Album GODS OF WAR liegt. Aufgenommen zwischen 2005 und 2009, werden die letzten Touren und das Magic Circle Festival III ausführlich gewürdigt. Auf der zweiten Scheibe gibt es Tonnen von Dokumentationsmaterial (Orchesterprobe, Magic Circle Festival, Asgard-Sage mit Wolfgang Hohlbein et cetera), zum Teil allerdings nicht (ausreichend) kommentiert.
Als Dreingabe glänzen noch der Videoclip zu ‘Die For Metal’ und Schnipsel aus den scheinbar immer noch übervollen Archiven der Band. Das ist alles nett anzusehen, aber nur bedingt informativ. Unterm Strich also eine weitere Veröffentlichung, die nur den Hardcore-Fans bedingungslos empfohlen werden kann.
ÄHNLICHE KRITIKEN
Manowar :: Kings Of Metal MMXIV
Manowar :: The Lord of Steel
Bohren & der Club Of Gore DOLORES Review
ÄHNLICHE ARTIKEL
15 Jahre ohne Scott Columbus (Manowar)
Vor genau 15 Jahren verstarb Manowar-Schlagzeuger Scott Columbus im Alter von 54 Jahren. Ein Nachruf und Rückblick auf sein Wirken.
Ex-Manowar-Gitarrist Ross The Boss ist verstorben
Der einstige Manowar-Gitarrist Ross „The Boss“ Friedman ist seiner ALS-Erkrankung erlegen, die erst vor wenigen Wochen bekannt wurde.
Das Metal-Jahr 1996: Teil 3 mit Manowar, Rush u.a.
Während Mitte der Neunziger bereits der nächste Mainstream-Trend gefunden ist, tut man sich im (Hard) Rock- und Heavy Metal-Segment noch schwerer.
