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Megadeth Super Collider

Thrash Metal, Tradecraft/Universal 11 Songs / VÖ: 31.05.2013

3/ 7
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Nähme man die verbalen Fehltritte und das „Ich bin wiedergeboren“-Gesabbel von Megadave als Grundlage, würde jedes Megadeth-Album fortan nur noch mit null Punkten bewertet. Aber wir wollen uns der Musik widmen, denn letztendlich ist das Absondern von Scheiße immer noch Privatsache. Gut, der Fremdschämfaktor hat bei Mustaine mittlerweile die Schallmauer durchbrochen und die Hoffnung, dass er das mit gutem Metal ausgleichen kann, stirbt einen wenig heldenhaften Tod.

Die von Kollege Weckmann aufgezählten Song-Beispiele machen zudem klar, was SUPER COLLIDER nicht ist: Ein richtiges Metal-Album. Allein aus diesem Grund ist die Einordnung in Thrash Metal bereits eine Farce: Hier trifft man 85 Prozent Midtempo, dazu ein Gitarren-Sound, der nur mit Wohlwollen noch als mittelmäßig durchgeht (die Soli sind besser abgemischt), und über allem thront der Nervfaktor de luxe: Mustaines Stimme. Gut, geknurrt hat er schon immer, aber letztendlich war das stets noch so etwas wie „Gesang“.

Wenn er jetzt aber zum lahmarschigen Sprechgesang ansetzt, muss auch der letzte Unterstützer einsehen, dass hier „der Käs’ gesse isch“. Lahme Songs, lahmer Sound und weichgespülte Visionslosigkeit kulminieren in einer unvollendeten, diffusen Kompositionshilflosigkeit.

Heiß oder Scheiß? Megadeth spalten mit SUPER COLLIDER die METAL HAMMER-Redaktion und werden zum Streitfall unserer Juni-Ausgabe.

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