Toggle menu

Metal Hammer

Search

Monstrosity THE PASSAGE OF EXISTENCE

Death Metal, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 7.9.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Monstrosity pflügen den Todesacker seit 1990 durch – in der zweiten Reihe. Über das „Warum?“ lässt sich nur mutmaßen: Zum Kreis der Hit-Lieferanten gehörte die Band nie. Ebenso wenig zu den beständigsten Vertretern ihrer Zunft. Musste man seit jeher mindestens drei bis vier Jahre auf ein neues Album warten, haben sich die Mannen um Gründer und Ausnahmeschlagzeuger Lee Harrison für ihr sechstes Langeisen (unfreiwillig) über eine Dekade Zeit gelassen.

Dem großen Durchbruch mag die Politik geschadet haben, der Musik nicht. Vielmehr wirkt THE PASSAGE OF EXISTENCE wie ein gereifter Wein, denn geschmacksnuancierter lässt sich extremer Stoff kaum darreichen. Harrison wechselt mit großer Expertise und Spielfreude behände zwischen derben Fellattacken, wuchtigen Grooves und vertrackten Taktverschiebungen. Den so farbenfrohen wie konsistenten Teppich nutzen Mark English (Deicide) und Matt Barnes (Chaos Inception), um sich brutale Riffs und virtuose Soli zuzuwerfen, während die Vile-Abgesandten Mike Poggione und Mike Hrubovcak für die nötige Bass- respektive Gutturalfettung sorgen.

Die in drei Studios angefertigte Produktion rückt das Ganze in ein transparentes Licht und setzt jedes einzelne Element adäquat in Szene. Das Beste: Monstrosity demonstrieren mit Songs wie dem komplexen ‘Cosmic Pandemia’, dem rasant-schwingenden Wespenangriff ‘Radiated’, dem phasenweise gespenstischen ‘Kingdom Of Fire’ oder dem Nackenbrecher ‘Century’ nicht nur die Bandbreite des Genres, sondern hier und dort sogar zumindest kleine Hit-Qualitäten.

THE PASSAGE OF EXISTENCE jetzt bei Amazon kaufen
teilen
twittern
mailen
teilen
Festival-Rückblick: So war das With Full Force 2018

Den ausführlichen Nachbericht zum With Full Force 2018 findet ihr in der METAL HAMMER-Augustausgabe. Vom 14. bis 16. Juni tummelten sich erneut allerhand Metal- und Coreheads vor den Bühnen in Ferropolis. Dieses Jahr mit erstaunlich gutem Wetter, sodass keines der Konzerte ins Wasser fiel oder abgesagt werden musste und eine ganze Reihe Konzerte ungehindert auf die Besucher einwirkten konnte. Seht hier das offizielle With Full Force 2018-Aftermovie der Veranstalter: https://www.facebook.com/WithFullForceSummerOpenAir/videos/10160669235905054/ Am Freitag verwandelten die Metal-Helden Judas Priest als Headliner die Ferox Stage in ein feuriges Spektakel. Parkway Drive holten sich am darauffolgenden Festivaltag ebenfalls Pyrotechnik zur Hilfe und ließen ein paar…
Weiterlesen
Zur Startseite