Toggle menu

Metal Hammer

Search

Nightmare INSURRECTION Review

teilen
mailen
teilen
von

Unglaubliche 30 Jahre mucken die Franzosen von Nightmare bereits zusammen. Zur Feier des Tages spendieren die Herren um Sänger Jo Amore eine kleine Frischzellenkur ihres Sounds, der zuvor irgendwo zwischen traditionellem Metal und NWOBHM pendelte.

INSURRECTION ist einen ganzen Zacken härter ausgefallen und erinnert bisweilen an die Frühphase von Iced Earth. Vor allem das Titelstück klingt verdächtig nach Schaffer und Co. Ganz im Gegensatz dazu die Stimme von Amore, die neuerdings nur in Ausnahmefällen wirklich aggressiv tönt, was allerdings auch nicht weiter stört. Denn Amores Stärke liegt eindeutig im melodischen Bereich, den er mit seinem rauen Organ perfekt bedient. Seine an Tim „Ripper“ Owens erinnernden Schreie (‘Mirrors Of Damnation’) wirken dagegen eher gequält.

Abgesehen davon, finden sich auf dem aktuellen Scheibchen fast schon traditionell einige Highlights wie ‘Three Miles Island’ oder ‘Legions Of The Rising Sun’, denen durchschnittlicheres Material wie ‘The Gospel Of Judas’ oder ‘Target For Revenge’ entgegensteht. Unter dem Strich also ein ordentliches Album mit Luft nach oben und nach unten.

Marc Halupczok

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Iced Earth :: Plagues Of Babylon

Iced Earth :: Live In Ancient Kourion

Eisbrecher :: Sünde


ÄHNLICHE ARTIKEL

Cliff Burton: Gedenktag zu 64. Geburtstag

Der Cliff Burton Day zu Ehren des 1986 ums Leben gekommenen Metallica-Bassisten steigt erneut am 10. Februar 2026.

Ozzy Osbourne: Seine Einordnung des finalen Konzerts

Ozzy Osbourne blickt in seiner neuen Biografie auf seine finale Liveshow bei "Back To The Beginning" zurück.

Jon Schaffer zu Iced Earth-Rückkehr: Nicht die richtige Zeit

Jon Schaffer will ein Iced Earth-Comeback trotz guter Offerten nicht erzwingen, sondern erst zur richtigen Zeit durchführen.

teilen
mailen
teilen
Cliff Burton: Gedenktag zu 64. Geburtstag

Cliff Burton ist ein Heiliger im Kosmos von Metallica. Sein virtuoses Bassspiel in Kombination mit seinem viel zu frühen, tragischen Tod bei einem Busunfall auf Tour in Schweden im Jahr 1987 machen ihn zu einer wahren Metal-Legende. Insofern verwundert es überhaupt nicht, dass Castro Valley, das kalifornische Heimstädtchen des Thrashers, einen Gedenktag zu seinen Ehren abhält. Das Ganze steigt zum mittlerweile neunten Mal — und zwar am morgigen 10. Februar 2026, an dem Cliff 64 Jahre alt geworden wäre. In Erinnerungen schwelgen Dabei lädt die Familie von Cliff Burton dazu ein, wie die einstige Tour-Crew der "Damage Inc."-Konzertreise, welche dieses…
Weiterlesen
Zur Startseite