Da sind sie wieder, die Schunkelkönige aus NRW. Einst als bloße Running Wild-Kopie verschrien, konnten sich die Jungs um Frontmann Sebastian „Seeb“ Levermann mit ihren letzten vier Studioalben ein eigenes Profil erspielen, das auch auf RAVENHEAD prächtig greift.
Ein paar ordentliche Metal-Riffs, diverse keltische Farbtupfer, dazu massive Chöre und Melodien, die bereits beim ersten Hören so tief ins Stammhirn eindringen, dass sie eigentlich Untermiete zahlen müssten. Okay, Orden Ogan scheinen, ähnlich wie Blind Guardian, von Album zu Album bombastischer zu werden, was manchem Fan der ersten Stunde vielleicht nicht schmecken wird.
Aber die Band macht unbestritten einen guten Job, indem sie die meisten Klischees gekonnt umschifft und immer wieder überraschende Wendungen in die Songs einbaut. Wer eine Ader für melodischen Metal mit dezentem Robin Hood-Feeling hat, wird an Stücken wie ‘Ravenhead’, ‘F.E.V.E.R.’, ‘Evil Lies In Every Man’ oder ‘Sorrow Is Your Tale’ jedenfalls seine helle Freude haben.
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