Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ov Hell THE UNDERWORLD REGIME Review

teilen
mailen
teilen
von

Nachdem ich anlässlich meiner Troll-Rezension im letzten Heft schon in einem Anflug geistiger Umnachtung peinlicherweise Troll-Chef Nagash bei diesem neuen Black Metal-Projekt verorten wollte, sei hiermit klargestellt: Nicht er, sondern sein Kollege aus Dimmu Borgir-Zeiten, Sänger Shagrath, stellt sich hier an die Seite des ehemaligen Gorgoroth-Bassers King Ov Hell.

Beide haben zurzeit nicht wirklich viel zu tun: Dimmu Borgir lavieren mühselig in Richtung eines IN SORTE DIABOLI-Nachfolgers, und Kings „Wir sind Gorgoroth anstelle von Gorgoroth“-Nummer mit God Seed hat sich nach dem Ausstieg von Sänger Gaahl auch erledigt. Frustbewältigung oder Beschäftigungstherapie, das sei einmal dahingestellt – Tatsache ist, dass THE UNDERWORLD REGIME so ziemlich genauso klingt, wie man es bei der Zusammenstellung der Zutaten erwarten durfte: Typischer Spät-Neunziger-Black-Metal, ohne Keyboard-Geklimper, aber doch eher melodisch orientiert – was unweigerlich die Frage nach großen Songs aufwirft.

In der Beziehung gibt es Ansätze (‘Post Modernist Satanist’ etwa ist alles andere als postmodern, sondern charmant stumpf vibrierend, ‘Ghosting’ auf dissonante Art majestätisch), aber auch Ausfälle wie das ideenlos klöppelnde ‘Devil’s Harlot’. Klarer Fall von „Na ja“ – kein schlechtes Album, aber auch keines, auf das die Welt gewartet hat.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Gorgoroth :: INSTINCTUS BESTIALIS

Dimmu Borgir :: Abrahadabra

Adagio ARCHANGELS IN BLACK Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Dimmu Borgir: Der Fluch des Skagerrak

Warum Dimmu Borgir die Orchestrierungen zurückgefahren haben, erläutern Shagrath und Silenoz im Interview.

Dimmu Borgir: Diamanten und Kohle

Anlässlich der neuen Dimmu Borgir-Platte GRAND SERPENT RISING bewertet METAL HAMMER die Meilen- und Stolpersteine ihrer Karriere neu.

Die Videos der Woche vom 22.05. mit Bruce Dickinson, Dimmu Borgir u.v.m.

Brandaktuelles Videomaterial gibt es auch diese Woche - von unter anderem Papa Roach, Beartooth, Yes sowie einigen weiteren.

teilen
mailen
teilen
Dimmu Borgir: Gut Ding will Weile haben

Ganze acht Jahre sind ins Land gezogen, seit Dimmu Borgir ihr letztes vollständiges Album EONIAN veröffentlichten. Gitarrist Sven "Silenoz" Kopperud erklärt im Interview mit Killer Tube, warum die Arbeit an GRAND SERPENT RISING (VÖ: 22. Mai) so lange gebraucht hat und was die Band bei der Arbeit an einer Platte antreibt. Großartiges erreichen Darauf angesprochen, was Dimmu Borgir in den letzten acht Jahren durchgemacht haben und was es mit dem Schlangenthema des Albums auf sich hat antwortet Silenoz: "Wir mussten uns öfter Häuten als zuvor. Aber das ist gut so. Ich finde, großartiges sollte nicht leicht zu erreichen sein.  Es sollte…
Weiterlesen
Zur Startseite