Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Parasite City 10 HITS TO K.O. Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Die Finnen sind fleißig und bringt mit Parasite City eine neue Gruppe hervor, die sich anschickt die Welt zu erobern. Sie versprechen auf ihrem neuem Album zehn Songs, die den Hörer ins Nirvana knocken sollen. Wirklich funktionieren will das allerdings nicht.

Zugegeben, der Opener ‘Nymphomaniac’ kannn einiges. Wahrscheinlich ist dieser Song sogar einer der besten Sleaze-Songs, die sich im letzten und kommenden Jahr finden lassen. Ein unmoralischer Text zusammen mit dreckigem, schnellem Rock lässt das L.A. der 80er wieder aufblühen. Wenn auf dem Rest der Platte genau so die Post abginge, wäre da ein neuer Star am Rock-Himmel geboren.

Der Rest der Platte ist aber nicht so großartig. Sofort nach ‘Nymphomaniac’ sackt die Qualität ab und stoppt kurz vor Mittelmaß. An der musikalischen Qualität – und auch am Sleaze-Faktor der Texte – hat sich nicht viel getan. Aber irgendwo geht ab dem zweiten Lied (‘Rockstar’) die Leidenschaft verloren die es bräuchte, um bei einem so gut bedienten Genre noch aufzufallen. Egal ob die folgenden Songs in die rockige Kerbe fahren oder eher ruhig sind – sie nehmen einen nicht so mit, wie sie sollten. Dadurch wirkt 10 HITS TO K.O. bereits nach wenigen Durchläufen ausgelutscht.

Gut gemachter Sleaze, aber ohne durchgehendes Feuer im Arsch. Wer das Genre sehr mag, sollte dennoch allein wegen ‘Nymphomaniac’ reinhören.

Saskia Annen


ÄHNLICHE KRITIKEN

Simple Existenz DAS LEBEN VOR DEM TOD Review

Cancer Bats HAIL DESTROYER Review

Averse Sefira ADVENT PARALLAX Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

2020: Diese Bands hatten die meisten Hörer auf Spotify

Welche Metal- oder Hard Rock-Band konnte in diesem Jahr die meisten Hörer auf Spotify verbuchen? Wir haben die Antwort für euch!

Jeff Waters (Annihilator) und Schmier über Soli auf D.E.V.O.L.U.T.I.O.N. (Destruction)

Auf dem nächsten Destruction -Album geben sich auf einem Song die Könner die Klampfe in die Hand: Jeff Waters ( Annihilator ), Gary Holt ( Exodus ) und der Destruction -Meister Mike Sifringer.

Metal Jahr 2007 - ihr erinnert euch!

Unsere Aktion läuft weiter - ihr erinnert euch an das Metal Jahr 2007. Der aktuelle Rückblick stammt vom Wacken:Open:Air . Wenn ihr selber eure Erinnerung an 2007 verewigen wollt, schickt ihr einfach eine Mail an Metal-Jahr-2007@metal-hammer.de !

teilen
twittern
mailen
teilen
Das sind die besten Metal-Games aller Zeiten

Immer dann, wenn wir einen Gaming-Beitrag auf den sozialen Netzwerken teilen, müssen wir uns oft anhören, dass Metal und Games doch überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Wir schütteln dann ungläubig mit dem Kopf, schließlich findet Gaming auch regelmäßig bei uns im Heft statt. Und dann haben wir uns gedacht „Hey, erstellen wir doch einfach eine Liste mit einer Übersicht der besten Metal-Games“. Gedacht, getan. DOOM Ganz egal, ob ihr das Original aus dem Jahr 1993 spielt oder gerade erst den jüngsten Teil für euch entdeckt habt, der 2016 erschienen ist.  Die Mission in „DOOM“ simpel: Ihr seid der Doom…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €