Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Pestilence RESURRECTION MACABRE Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Na endlich! Da ist er wieder, der holländische Chuck Schuldiner. Patrick Mameli hat uns ein unvergessliches Thrash-Album namens MALLEUS MALEFICARUM und zwei Klassiker des Death Metal geliefert: CONSUMING IMPULSE und TESTIMONY OF THE ANCIENTS. Pestilence war sicher eine der wichtigsten europäischen Tech Death-Bands der frühen Neunziger.

Nach 15 Jahren Abstinenz hat Mameli nun erneut den Atheist- und Cynic-Basszauberer Tony Choy rekrutiert und bringt das Album heraus, das sich viele 1993 statt SPHERES gewünscht hätten. Patrick hat immer noch seinen ureigenen Gitarrenstil parat und orientiert sich stark am dritten Pestilence-Release. Einige Songs könnten tatsächlich als vergessene Stücke aus TESTIMONY-Zeiten durchgehen. Das schmeckt dem Nostalgiker natürlich ausgesprochen gut. Zudem blieben die räudigen Stimmbänder in den letzten eineinhalb Jahrzehnten so rau wie eh und je.

Schön wäre auch ein Gastauftritt des ehemaligen Sängers Martin Van Drunen gewesen – doch man kann nicht alles haben. Einzige Neuerung scheinen Blastbeats zu sein, die RESURRECTION MACABRE allerdings nicht nötig gehabt hätte. Leider, leider ist es dem Holländer nicht gelungen, einen zweiten Hit à la ‘Twisted Truth’ zu schreiben. Das schmerzt ein wenig. Doch als Wiedergutmachung kann man sich die drei alten Tracks ‘Chemo Therapy’, ‘Out Of The Body’ und ‘Lost Souls’ als Neuversionen anhören.

Langer Rede, kurzer Sinn: Pestilence sind wieder da, und das fast in Höchstform. Fast! Eines ist indes sicher: Dieses Album gehört in die Pestilence-Sammlung, denn neben CONSUMING IMPULSE und TESTIMONY OF THE ANCIENTS zählt es zu den besten der Band! Man darf sich also über diese Auferstehung einer weiteren Death Metal-Legende freuen!

Christian Hector

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

David Vincent: "Johnny Cash war Death-Metaller"

Ex-Morbid Angel-Frontmann David Vincent verleiht Country-Legende Johnny Cash in einem aktuellen Interview kurzerhand Death Metal-Status.

Die besten Death-/Deathcore-/Melodic Death- und Grind-Alben 2019

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Greta Thunberg macht jetzt nur noch Death Metal

Kleiner Scherz von ihr... Aber Greta Thunberg freut sich über ein spaßiges Video, bei dem ihre Rede vor den Vereinten Nationen mit Death Metal unterlegt ist.

teilen
twittern
mailen
teilen
David Vincent: "Johnny Cash war Death-Metaller"

Der ehemalige Morbid Angel-Frontmann David Vincent widmet sich zurzeit gerade voll seiner neuen Death Metal-All Star Band Vltimas. Dort spielt er zusammen mit Cryptopsy-Schlagzeuger Flo Mounier sowie Aura Noir- und ex-Mayhem-Gitarrist Rune "Blasphemer" Eriksen. Daneben plant der Südstaatler schon lange ein Country-Album zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang stufte Vincent in einem aktuellen Interview mit Metal Underground die Country-Ikone Johnny Cash als Death-Metaller ein. Steile These Konkret wurde David Vincent auf die Verwandschaft zwischen Country und Death Metal angesprochen. Daraufhin antwortete der 54-Jährige: "Ich würde argumentieren, dass Johnny Cash ein Death-Metaller war. Er hat es nur einfach nicht gewusst. Aber er hat es…
Weiterlesen
Zur Startseite