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Psyopus ODD SENSES Review

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Als beim Opener ‘44’ mit bis zur Unkenntlichkeit verzerrter Stimme „go out and kill!“ geschrieen wird und dann das Album für die perfekte Hirnwäsche folgt, kann das nur eines bedeuten: Die Fingerbrett-Masturbatoren von Psyopus melden sich nach zwei Jahren Pause zurück.

Auf ODD SENSES holt Gitarrenakrobat und Songwriter Chris Arp wieder unzählige unvorhersehbare Breaks, abgefahrene Melodien und verrückte Harmonien aus dem Grindcore-Trickhut. Vor allem bei Songs wie ‘Medusa’ zeigen die vier Herren, dass sie nicht ohne Grund als einer der Top-Bands im modern-extremen Genre gehandelt werden. Was hier aus Boxen oder Kopfhörern knallt scheint teilweise nicht von dieser Welt und lässt die Gehirnwindung glühen.

Schade, dass die New Yorker dieses Mal nicht immer die Kurve bekommen und durch manche Voice-Samples, die Grenze zur Nervtötung überschreiten. Dadurch wirken viele Passagen improvisiert und zerrüttet. Da war der Vorgänger OUR PUZZLING ENCOUNTERS CONSIDERED besser akzentuiert. Trotzdem bleiben Psyopus in Sachen „kranker Scheiß“ und Tech Grind in vielen Belangen unerreicht.

Florian Krapp


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