Kritik zu RAMBO - TRILOGY Action

RAMBO – TRILOGY Action

Kinowelt 18. Januar 2008

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Kinowelt

Rambo kennt jeder – entweder weil die Filme schlicht und ergreifend Klassiker des Action-Kinos sind, oder weil die Ikonografie im Falle des unbesiegbaren und trotzdem gefallenen Vietnam-Helden überall in der westlichen Welt bekannt ist. Das Rambo-Messer ist genauso stellvertretend für den Muskel-bepackten Kämpfer, wie das stil-prägende Stirnband.

Seit 1982 existiert die Figur von John James Rambo schon in den Kinos und Videotheken der Welt, wird jetzt aber nochmals in einer speziellen Box mit massig Extras neu aufgelegt.

Und so prügelt, ballert und stiehlt sich Rambo (Sylvester Stallone) wieder durch die verschiedenen Teile der Welt. In First Blood (1982) natürlich durch die Wälder von Hope, Washington, wo ihm der dumme und gewalttätige Sherrif Teasle (Brian Dennehy) einen persönlichen Krieg aufdrückt, den Teasle nicht gewinnen kann.

Im zweiten Teil – Der Auftrag (1985) – muss Rambo noch mal nach Vietnam, um zu zeigen, dass es keine Kriegsgefangenen dort gibt. Er findet allerdings trotzdem welche und wird erneut zur Ein-Mann-Armee, die losgelöst vom eigentlich Militärapparat autark agiert und die Gefangenen zu befreien versucht.

In Rambo III (1988) geht es nach Afghanistan. Eigentlich hat Rambo, nach seiner mentalen Verlorenheit in First Blood sein inneres Gleichgewicht wieder gefunden, doch er muss noch mal ran. Pflicht und Ehrgefühl verlangen es, um Colonel Trautman (Richard Crenna) zu retten, der ihn einst ausbildete und aus den Vorgänger-Filmen noch bekannt ist.

So weit die bekannten Filme, die in vorliegender Box zusammengefasst sind und jeweils für jeden Teil eine eigene Bonus-DVD mit Extras bekommen. Darin die obligatorischen Audio-Kommentare, die gerade bei First Blood ziemlich interessant sind, behind-the-scenes-Material, ein Special über Rambos-Waffenarsenal und so weiter.

Fans bekommen somit deutlich mehr, als den über drei Filme immer mehr zum eindimensionalen Brutalo werdenden Action-Helden. Sie bekommen Film-Geschichte mit massiv Hintergrund-Infos, die teilweise ziemlich interessant sind.

Man bekommen natürlich keine ausgefeilte Geschichte, geschweige denn sinnvolle Dialoge – aber das erwartet hier wohl auch keiner. Wer also an der testosteron-befüllten Welt von John Rambo Gefallen findet, darf ganz getrost zugreifen.

Einzig die hard Fans sollten vorsichtig sein: Es gibt die Box in verschiedenen Fassungen mit verschiedenen Altersfreigaben. Lieber also beim Kauf die Augen aufhalten!


ÄHNLICHE KRITIKEN

28 Weeks Later :: Zombie Horror

SAW IV :: Horror

JOHN RAMBO :: Action


ÄHNLICHE ARTIKEL

Rob Zombie: Nein zu von Maden befallenem Fleisch in Gitarre

Der einstige Rob Zombie-Gitarrist Mike Riggs hatte mal vor, verdorbenes Fleisch anstatt Schweineblut in seine Gitarre zu stecken.

Slipknot: Jay Weinberg blutet für neues Album

Bei der Kunst ist kein Einsatz zu hoch. So haben es Slipknot gehalten, so halten sie es auch heute noch. Wie ein Foto einer blutigen Snare-Drum beweist.

Verlosung: Blu-ray-Steelbooks von ‘Rambo’ (Teil 1-3)

Chuck Norris, Äpfel, Guinness Buch der Rekorde: Unglaubliche Fakten zur ‘Rambo’-Trilogie. Und wir verlosen je 1 Exemplar der neuen limited Steelbooks.

teilen
twittern
mailen
teilen
Rob Zombie: Nein zu von Maden befallenem Fleisch in Gitarre

Gitarrist Mike Riggs spielte von 1997 bis 2003 für Rob Zombie. Bei den Konzerten benutzte der Musiker eine durchsichtige Gitarre, die er mit Schweineblut befüllte, mitten in der Show entkorkte und sich mit dem Blut begoss. Manchmal spuckte er auch etwas davon ins Publikum. Wie Riggs nun in einem Interview mit "Ultimate Guitar" zu Protokoll gab, hatte er eigentlich eine noch krassere Idee. Doch der Bandchef schob dem einen Riegel vor. Blut statt Maden "Ich habe live Gitarre für Prong während der Tour zum RUDE AWAKENING-Album gespielt", erinnert sich der einstige Rob Zombie-Gitarrist. "Tommy Victor und Paul Raven von Prong wurden…
Weiterlesen
Zur Startseite