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Resurrecturis NON VOGLIO MORIRE Review

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Das dritte Output der italienischen Death-Grinder Resurrecturis überzeugt vom ersten Ton an mit satten Speed-Blasts, schönem Rumpel-Grind zum Mitwippen und dem dabei notwendigen Gekeife und Gegrunte.

Doch was sich zu Beginn als reine Grindcore-Scheibe ankündigt, zeigt sich bald deutlich facettenreicher: Die Palette reicht von Rumpel-Grind bis hin zu wehmütiger Klavier-Ballade (‘In Retrospective’), und mit dem fünften Track ‘The Artist’ wird es erstmals ruhiger, sogar gefühlvoller weiblicher Gesang setzt als Grundstütze des Titels ein.

Von da an wird NON VOGLIO MORIRE (zu Deutsch: Ich will nicht sterben) von Lied zu Lied rockiger, immer öfter treten akustische Elemente und Normalgesang-Parts in den Vordergrund.

Es vollzieht sich eine Wandlung vom räudigen Räuber zum liebevollen Ehemann und Vater – allerdings nur oberflächlich betrachtet: Der seit über zwanzig Jahren im Death Metal-Zirkus umtriebige Band-Kopf Carlo Strappa hat in der in sich abgeschlossen konzipierten, autobiographischen Geschichte dieses Albums niemals die Wut aus den Augen verloren – es gilt also, ein offenes Ohr für musikalische Verwandlung und Muße zu haben, um sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Die dem Digipak beiliegende DVD namens THE FRACTURE enthält den Videoclip und das Making-Of zum gleichnamigen Titel, eine Fotogalerie sowie vier Live-Songs vom Fuck The Commerce Festival 2006 in ganz ordentlicher Bild- und gerade noch akzeptabler Tonqualität.

Thomas Sonder

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der September-Ausgabe des METAL HAMMER.


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