Toggle menu

Metal Hammer

Search

Revel In Flesh EMISSARY OF ALL PLAGUES

Death Metal, Cyclone Empire/Soulfood (10 Songs / VÖ: erschienen)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Promo

Unter tonnenweise Schmutz sticht endlich der Lichtblick des Monats hervor: Er kommt von der 2011 gegründeten Death Metal-Band Revel In Flesh, die mit EMISSARY OF ALL PLAGUES ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Und dieses hat es bitterböse in sich: Die Schwaben um Macher Ralf „Haubersson“ Hauber kombinieren harsche Schwedentodbrutalität, zuverlässig am Nacken packende Riffs und vollmundige, zwischen Johan Hegg (‘Fortress Of Gloom’ könnte auch von Amon Amarth stammen) und tiefem Röcheln (‘Dead To This World’) schwankende Growls gekonnt mit eingängigen Melodieläufen.

Das Ergebnis ist eine unwiderstehliche, erneut von Dan Swanö produzierte Mischung, die neben dem sofort ins Geschehen ziehenden Titel-Track sowie dem überlegen riffenden ‘Casket Ride’ (Anspieltipp!) mit weiteren Höhepunkten wie den mächtigen ‘Servants Of The Deathkult’, ‘The Dead Lives On’ oder dem sägend-stürmischen ‘Sepulchral Passage’ aufwartet. Dass das Quintett auch auf Werk vier nicht auf das so obligatorische wie überflüssige Cover (diesmal: UFOs ‘Doctor Doctor’) verzichtet: geschenkt. Davon abgesehen muss man vor Revel In Flesh angesichts ihrer neuerlichen Glanzleistung die Fleischmütze ziehen und ihnen dazu ein Händchen für sinniges Veröffentlichungs-Timing attestieren.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Katalepsy :: GRAVENOUS HOUR


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

The Voice Of Germany: Death Metal-Sängerin im Halbfinale

Lisa Asante lässt es bei ‘The Voice Of Germany’ weiter krachen: Dank ‘The Emptiness Machine’ (Linkin Park) steht sie im Halbfinale.

teilen
mailen
teilen
Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg zählen zu jener Sparte von Musikgruppen, die sich beim Preis für das unleserlichste Band-Logo bewerben. Und genauso klingen die Death-Metaller aus Columbus, Ohio auch. Live muss das Quartett nun auf eine Lösung zurückgreifen, die sich erst jüngst auf ihrer Europatournee bewährt hat. Denn Gitarrist Cedrik Davis steigt aus — darauf haben sich die beteiligten Musiker freundschaftlich geeinigt. Band-Gründer, Schlagzeuger und Produzent Cody Davidson wechselt deswegen an die Gitarre, und Eric Morotti von Suffocation verdrischt fortan die Felle. Die Show muss weitergehen Als Grund dafür führen Sanguisugabogg an, dass Cedrik kürzlich Vater geworden ist. "Wir informieren euch, dass wir uns mit…
Weiterlesen
Zur Startseite