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Kiss - Exklusive Vinyl-Single in 07/19

Sermon BIRTH OF THE MARVELLOUS

Dark Metal, Prosthetic/Cargo (7 Songs / VÖ: 22.3.)

4.5/ 7
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Es wird geheimnisvoll: Mit BIRTH OF THE MARVELLOUS erscheint das Debütalbum der in London beheimateten Gruppierung Sermon. Wer genau hinter dieser Formation steckt, verraten weder das große weite Internet noch die der Platte beigefügte Kurzerklärung. Mysteriös! Und so klingt auch besagtes Werk. Fest steht allerdings: All diejenigen, die gar zu traurig über die momentane Inaktivität der Schweden Katatonia sind, finden mit Sermon ein kleines Trostpflaster. Jedes der sieben Stücke kommt mit einer progressiven Schwere daher, geizt nicht mit Melancholie und bleibt stets interessant – und zwar im positiven Sinn, ohne der kleine Bruder von ihr wisst schon was zu sein.

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Mal ist es klar das Schlagzeugspiel, welches Sermon in den Fokus stellen (‘The Descend’, ‘The Drift’), dann wieder der Gesang, der von gehauchtem Flüstern (‘Festival’) bis hin zu gesprochenen Parts und Growls (ebenfalls ‘The Drift’) eine breite Darbietungspalette abdeckt. Ruhige Parts erhalten lange Zeit zum Ausklingen, nur um wenig später ein erneutes Aufbäumen heraufzubeschwören. BIRTH OF THE MARVELLOUS hüllt den Hörer in eine dichte Nebeldecke aus verschiedensten Klängen, hier und da gar eine Spur zu experimentell und bearbeitet. Was dennoch bleibt ist ein durchweg positiver Gesamteindruck und natürlich die Ungewissheit sowie das große Fragezeichen, wer die Gesichter hinter diesem Album am Ende sein werden.

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Streitfall Nitrogods: Legitime (deutsche) Motörhead-Nachfolger oder schlechte Kopie?

REBEL DAYZ spaltet die Gemüter: Während Matthias Mineur dieser Scheibe attestiert, sie schwitze kochenden Asphalt aus, erkennt Sebastian Kessler weder den antreibenden Groove noch die verschlagene Versoffenheit noch die entspannte Eleganz des Originals. In der positiven Bewertung wird erwähnt, dass Lemmy – würde er noch leben – sicher Tränen der Freude in den Augen gehabt hätte. In der negativen Review ist jedoch davon die Rede, dass es möglich sei, dass Lemmy geweint hätte – dann aber nicht vor Freude. https://www.youtube.com/watch?v=KCd0XFK9biY Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier sowie in der METAL HAMMER-Juliausgabe.
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