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Seventh Void HEAVEN IS GONE Review

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Seventh Void ist die neue Band der beiden Type O Negative-Mitglieder Kenny Hickey und Johnny Kelly sowie von Matt Brown (Uranium 235, Ex-Supermassiv) und Hank Hell (Inhuman). Okay, ganz so neu ist Seventh Void nun auch nicht mehr, denn HEAVEN IS GONE erschien bereits im April 2009 auf Big Vin Records, dem Label von Vinnie Paul (Ex-Pantera, Hellyeah). Jetzt wird das Album noch einmal im großen Stil veröffentlicht, und das erweist sich auch als angebracht, denn HEAVEN IS GONE muss einfach jeder gehört haben.

Diese perfekte Melange aus Soundgarden-Grunge und Black Sabbath-Doom darf nicht einfach so im Untergrund vergessen werden. Kenny Hickey, der in der Doppelfunktion Sänger und Gitarrist agiert, erfüllt seine Rolle mit Bestnote und erinnert rein stimmlich an Chris Cornell zu besten BADMOTORFINGER-Zeiten. HEAVEN IS GONE brilliert durch übergroße Melodien, epische instrumentale Passagen und tonnenschwere Riffs. Das sind nicht einfach nur übrig gebliebene Type O Negative-Songs, das ist mehr. Hickey und Kelly haben dieses Album nämlich nicht geschrieben, um sich die Rente zu sichern.

Sie haben sich mit diesen zehn Songs selbst verwirklicht und in keinster Weise auf kommerzielle Gesichtspunkte geachtet. Wundervoll sind die gedanklichen Bögen, die man zu Type O schlagen kann, vor allem bei einem Song wie ‘Death Of A Junkie’. Dennoch, die schwarzen Schatten von Type O Negative sind Vergangenheit, Seventh Void werden Hickey und Kelly aus der Krise führen, denn HEAVEN IS GONE stellt neben WARP RIDERS von The Sword das derzeit beste alternative Metal-Rock-Album auf dem Markt dar. Im November ziehen Seventh Void im Vorprogramm von Monster Magnet durch das METAL HAMMER-Territorium, und 2011 soll laut Hickey bereits das zweite Album folgen. Da freue ich mich schon jetzt drauf. Großartig!

Thorsten Zahn

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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