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Solefald NORRØN LIVSKUNST Review

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Die ICELANDIC JOURNEY ist vorbei, größtenteils jedenfalls: Nur ein Song auf dem neuen Solefald-Album (’Waves Over Valhalla’) greift den konzeptionell dichten, zwei Alben umfassenden Ausflug der norwegischen Avantgarde Black-Metaller in die heroische Vergangenheit ihrer Nation auf. Wobei: „Nation“ scheint ein viel zu modernes Wort für das, was die Wikinger vor tausend Jahren auf die Beine stellten.

Um die norwegische Nation, oder genauer: Um den künstlerischen Ausdruck, den sich das nationale Selbstbewusstsein vor gut hundert Jahren gab, geht es auf dem ersten Lebenszeichen, das die Herren Lazare und Cornelius seit vier Jahren von sich geben. Damit einher geht eine Rückbesinnung auf die stilistisch wilden Tage ihrer „vorisländischen“ Schaffensperiode.

Die ersten beiden Songs liefern noch angeschrägten, aber atmosphärischen beziehungsweise manischen Black Metal, dann wird es ernst: ‘Tittentattenteksti’ klingt ungefähr so geil und wirr wie sein Titel und eröffnet ein solches Varieté der Absonderlichkeiten, dass sich sogar an NEONISM & Co. gestählte Veteranen gelegentlich ungläubig die Augen reiben werden. NORRØN LIVSKUNST wird sicher 90 Prozent von euch in den Wahnsinn treiben, aber was Chuzpe und Originalität angeht, sind Solefald wieder voll auf Kurs.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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