Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jaded Sun GYPSY TRIP Review

teilen
mailen
teilen
von

Schon The Answer haben die Frage, was eine junge Band dazu treibt, sich dem bluesigen Rock zu verpflichten, mit ihrem deftigen Debüt erfolgreich beantwortet. Nun ziehen ihre irischen Landsmänner Jaded Sun gleich.

Dass in einem so klassischen wie traditionslastigen Feld schwerlich neue Impulse zu setzen sind, liegt in der Natur der Sache. Vielmehr zeichnet sich eine Band, die sich dieser Rock-Richtung verschrieben hat, jenseits der zwangsläufig tradierten Song-Schemata dadurch aus, wie authentisch sie diese darbietet. Und bei Gypsy Trip stimmt von der Gitarrenarbeit über den dynamischen Dreh bis hin zur seelenvollen Stimme von Sänger John Maher alles.

Wem die Black Crowes unlängst etwas zu sehr auf der Kiffer-Phlegma-/Love & Peace-Schiene gefahren sind, findet hier noch den kratzigen Kellergeist-Spirit ihrer Anfangstage. Ganz groß wird es dann, wenn Jaded Sun auf ‘Crave’ mit rausgestreckter Zunge und mit STICKY FINGERS Jagger und Richards belangen oder auf ‘He Knows Home’ klingen wie die Stones, als hätten sie 1968 Pearl Jams ‘Jeremy’ komponiert. Muss man erst mal nachmachen.

Tolle, Plattitüden-freie Platte, die einen ernsthaft darüber nachdenken lässt, ob Irland nicht die wahre Blues-Brutstätte unserer Tage ist.

FRANK THIESSIES

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juli-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Primordial :: Redemption At The Puritan’s Hand

Shrooms :: Teenie Horror

Walls Of Jericho THE AMERICAN DREAM Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Tom Morello hält Kneecap für die neuen RATM

Rage Against The Machine-Musiker Tom Morello hat eine Lanze für Kneecap gebrochen, die zuletzt wegen ihrer Israel-Kritik unter Feuer standen.

Mark Lanegan (Screaming Trees, QOTSA) verstorben

Der frühere Screaming Trees-Frontmann Mark Lanegan lebt nicht mehr. Der Musiker starb in seinem irischen Zuhause und wurde 57 Jahre alt.

Stadtrat in Irland will Behemoth-Konzert verbieten

Am 17. Juni spielen Behemoth zusammen mit Amon Amarth ein Konzert im irischen Limerick. Stadtrat Kevin Sheehan heißt die Black Metaller alles andere als Willkommen.

teilen
mailen
teilen
Babymetal: So versetzen drei japanische Mädchen die Metalwelt in Aufruhr

Am 11. Oktober erscheint das neue Album der japanischen Metal-Idol-Band Babymetal. Wir erklären euch das Phänomen und zeigen dabei auf, warum Babymetal die Metal-Gemeinde so spaltet. Quietschende Stimmen von drei Mädels, die in ihren Schulmädchen-Kleidern so aussehen, als wären sie einem Manga entsprungen, gingen um die Welt. Wie Katzenvideos. Dabei mischen sie die Metalszene ordentlich auf. Das ist auch kein Wunder, denn Babymetal verbindet das, was auf den ersten Blick so gar nicht zusammenzupassen scheint: Brutale Metal-Riffs treffen auf schnuckelige Mädchen, die ein aberwitziges Tanz-Tempo an den Tag legen. Außerdem eine Zutat, die wir nicht zu vergessen wagen: J-Pop. Metal…
Weiterlesen
Zur Startseite