Toggle menu

Metal Hammer

Search

Sólstafir KÖLD Review

teilen
mailen
teilen
von

Sólstafir haben eine interessante Entwicklung hinter sich: Vom punkigen Black Metal arbeiteten sie sich bis zum doomigen Postcore der heutigen Tage vor. Zudem hat ihre Musik nach wie vor eine ordentliche Pagan-Schlagseite.

Zunächst erinnert das Feeling ein wenig an neuere Primordial, obschon Sänger Aðalbjörn Tryggvason noch am Anfang seiner Sangeskunst steht. Seine Stimme ist toll – keine Frage, gleichsam stolpert er ab und an noch über das Halten der Töne. Womit wir auch schon bei der einzigen Schwäche des Albums sind.

Denn die einzelnen Lieder sind sowohl intensiv wie interessant – toll geschrieben und arrangiert, gehen unter die Haut, überraschen. Zudem hätte ich von den Isländern ganz andere Musik erwartet. Aber ein bisschen Doom und Postcore hat noch keiner Platte geschadet.

Wer sich für die letzte Primordial TO THE NAMELESS DEAD erwärmen konnte, sollte unbedingt auch KÖLD eine Chance geben. Es könnte sein, dass in Zukunft auch Island eine wichtigere Rolle im Metal-Zirkus einnimmt. Sólstafir sind jedenfalls auf einem guten und aufregenden Weg, der zumindest bei mir zu Begeisterung führt.

Christian Hector

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Metal: Hellsinger

DOOM Eternal (PC, Xbox One, PS4)

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge...

Pallbearer :: HEARTLESS


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die besten Doom-/Stoner-/Sludge-Alben 2024

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Stählerne Pixel: Die zehn besten Metal-Games

Videospiele und Metal teilen viele Gemeinsamkeiten. Diesen zehn Spielen widmen sich leidenschaftliche Headbanger aber wohl mit Vorliebe in ihrer Freizeit.

Zocker-Rocker: Brandon Zackey

Enterprise Earth-Schlagzeuger Brandon Zackey versteht sich nicht nur aufs Draufhauen im Takt, sondern entpuppt sich auch als versierter Zocker-Rocker.

teilen
mailen
teilen
Halloween: 5 Musikvideos, die euch das fürchten lehren

Spätestens wenn Familien glühende Fratzen in unschuldige Kürbisse ritzen, das Leben von den Bäumen fällt und die Tage düsterer und düsterer werden, bricht eine ganz besondere Jahreszeit an. Eine, die die ideale Atmosphäre bietet, um sich in furchteinflößenden Horrorfilmen zu verlieren. Wer zwischendurch keine Zeit für einen kompletten Film hat, kann sich alternativ getrost durch folgende Videos klicken. Die stehen manchen düsteren Streifen in Sachen Grusel-Faktor nämlich in nichts nach. Rob Zombie: Vater des Horrors Kein Beitrag über schauerliche Musikvideos, ohne Rob Zombies umfassendes Werk zu erwähnen. Er ist schließlich nicht nur auf der Bühne seit Jahren, nein, Jahrzehnten erfolgreich,…
Weiterlesen
Zur Startseite