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Swashbuckle BACK TO THE NOOSE Review

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In früheren Zeiten wurde mit Piraten kurzer Prozess gemacht, und wenn man sich heutzutage Alestorm anhört muss man sagen: das war keine so schlechte Idee. Unglücklicherweise schickt sich jetzt mit Swashbuckle die nächste Freibeuter-Brigade an, die Weltmeere oder zumindest ein paar zweitklassige Club-Bühnen zu erobern. Image-technisch ist das eine rasend originelle Entwicklung; wenn das so weitergeht, gibt es demnächst Wikinger-Bands aus Schweden (!) oder Satanisten aus Norwegen (!).

Zur Ehrenrettung von Swashbuckle muss man sagen, dass sie sich selbst deutlich weniger ernst nehmen als dies ein wild rumrennender Freibeuter aus Hamburg einst getan hat (der mit der Blechtrommel). Im Vergleich zu den unsäglichen Alestorm sind die Amis auch musikalisch das geringere Übel.

Im Klartext: Pseudolustiges Kneipen-Gedudel sucht man auf BACK TO THE NOOSE vergeblich, dafür gibt es derbes Thrash-Geböller, das stellenweise („Cruise Ship Terror“) sogar einigermaßen unterhaltsam ist. Dummerweise unterbrechen diverse unnötige Zwischenstücke den Spielfluss, so dass die durchaus vorhandene Wucht der Platte rasch flöten geht. Als S.O.D. für Arme könnte man Swashbuckle durchaus leben lassen, für den Piratenmist gibt es aber unweigerlich Punkteabzug –der nervt, nervt, nervt.

Wolfgang Kuhn


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