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Tardy Brothers BLOODLINE Review

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Der Name Tardy Brothers klingt zwar eher wie ein Wrestling-Tag Team aus den 90ern, doch dahinter verbergen sich alte Bekannte. John (Gesang) und Donald Tardy (Schlagzeug), den meisten besser bekannt durch das Death Metal Urgestein Obituary, lassen mit BLOODLINE ihrer Liebe zu Thrash Metal freien Lauf. Unterstützung erhalten sie dabei von den Gitarren-Legenden Ralph Santolla (Obituary, ex. Death) und Jerry Tidwell, dem Gitarristen der Obituary-Vorgänger Executioner.

Leider gelingt es diesen großen Namen nicht, etwas wirklich Neues oder Innovatives zu erschaffen. Bis auf das ruhige Instrumental ‘Wired’ klingen alle Lieder auf BLOODLINE schon mal gehört. Selbst Santolla schafft es bei seinen Soli selten über einfache Pentatoniken hinweg – da hat man wirklich schon besseres gehört. Das größte Manko aber ist der nervtötende Gesang von John Tardy. Da wird bei jedem Lied in einer einzigen Tonlage gekeift, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, Abwechslung reinzubringen.

Bei diesem Line-Up konnte man auf Großes hoffen. Was letztlich dabei herauskam, kann man leider nur als absolute Durchschnittsware bezeichnen. Daher: „Tardy, bleib bei deinem Obi!“

Sebastian Paulus


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