Kritik zu The Darkness Last Of Our Kind

The Darkness Last Of Our Kind

Canary Dwarf/RTD 10 Songs/ VÖ: 29.5.

6.0/ 7
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Eine der größten Stärken von The Darkness war seit ihrer Gründung 2000 die Macht zur Polarisierung. Die Stimme von Paradiesvogel ­Justin Hawkins teilte die Hörer stets in zwei Lager: Die einen, die seine Kopfstimme als extraordinär empfanden – und die anderen, denen bei diesen Tönen die Plomben aus den Backen sprangen.

Um es vorwegzunehmen: So handzahm wie auf LAST OF OUR KIND klang Hawkins noch nie. Wer bislang einen weiten Bogen um das Quartett machte, aber auf typisch britischen Hard Rock steht und einige Stilelemente der prunkvollen Queen-Kategorie verträgt, sollte sich die Gelegenheit zur Neuerforschung nicht entgehen lassen.

The Darkness präsentieren auf ihrem fünften Album ein weit reichendes Register aus der Rock-Historie, wissen dies aber stets mit mal geistvollen, mal packenden oder witzigen Wendungen zu flankieren. Hinzu haben die Briten einen Sound gewählt, der imponierend lebendig, im Abgang aber zugleich knackig ausfällt. Es fällt wirklich schwer, irgendetwas an LAST OF OUR KIND zu bekritteln: Die Jungs verstehen ihr Handwerk formidabel und unterhalten auf bestem Niveau.

Und, wie gesagt: Der Gesang (dessen höchste Passagen sehr sparsam eingesetzt sind) ist wirklich kein Hinderungsgrund mehr, unverzagt in The Darkness abzutauchen. So weit stand die Tür zu ihrer Musik noch nie offen.

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