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The Dillinger Escape Plan One Of Us Is The Killer

Progressive Metal, Party Smasher/BMG 9 Songs / VÖ: 17.5.

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Der Stil der Band aus New Jersey wird gerne mit dem schwammigen Begriff Mathcore umschrieben. Beim Lauschen von ONE OF US IS A KILLER wird klar, warum ihre Musik mit Mathematik in Verbindung gebracht wird. Irrwitzige und wahnsinnige Rhythmen, abrupte Wechsel von ultraschnellen Passagen zu treibenden, bang-kompatiblen Abschnitten, die Vermischung von Thrash, Hardcore, Prog und Metal sowie der sich wieder einmal die Lunge aus dem Leib schreiende und singende Greg Puciato sorgen für herunterklappende Kinnladen, aber erschrecken weiche Gemüter hingegen bis ins Mark.

The Dillinger Escape Plan haben über die Jahre gelernt, ihr überragendes spieltechnisches Vermögen und die alles zermalmende Brutalität ihrer Musik in nachvollziehbare Songs umzuwandeln. Vielleicht auch deshalb, weil Puciato in der jüngsten Vergangenheit mit Prong, Soulfly oder Devin Townsend, und Bandboss/Gitarrist Ben Weinman mit Nine Inch Nails, Mastodon, System Of A Down, Jane’s Addiction oder The Mars Volta gearbeitet hat. ‘Prancer’ ist ein wütender Riff-Knaller erster Güte, bei ‘Nothing’s Funny’ zeigt das Quartett seine melodische Seite, und ‘Paranoia Shields’ enthält jazzige Einsprengsel. Ansonsten regieren Wut und Gnadenlosigkeit, ohne dass in chaotische Gefilde abgedriftet wird. Ein starkes Album dieser eigenwilligen wie -sinnigen musikalischen Hochleistungssportler.


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