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The Night Flight Orchestra SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH

AOR, Nuclear Blast/Warner (12 Songs / VÖ: 29.6.)

4/ 7
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Mit ihrem dritten Album AMBER GALACTIC konnte die Zweit-Band um Soilwork-Sänger Björn Strid und -Gitarrist David Andersson letztes Jahr ihren bislang größten Erfolg einfahren. Nahezu allerorts wurde jene Überfliegerplatte zu Recht als astreines AOR-Abräumeralbum gefeiert. Dass nun schon ein Nachfolger vorliegt, impliziert eine gewisse Schnellschussskepsis, welche sich leider bewahrheitet.

Zwar schlagen sämtliche Stücke des vollmundig SOMETIMES THE WORLD AIN’T ENOUGH betitelten Werks in die gleiche Achtziger-Melodic Rock- und ‘Miami Vice’-Kerbe und sind weiterhin erstklassig komponiert und arrangiert – den Überraschungseffekt sowie durchweg zwingenden Hit-Willen des überirdischen AMBER GALACTIC lassen sie jedoch vermissen, und der Beigeschmack eines etwas zu has­tig aufgetragenen Pastell-Pastiches kommt immer wieder durch.

Allein das neunminütige Epos ‘The Last Of The Independent Romantics’ vermag mit progressivem AOR-Memory-Spiel anzudeuten, wie sich das neue Bordunterhaltungsprogramm hätte gestalten können, wenn es sich die Besatzung nicht in der Economy-Klasse bequem gemacht hätte. Anders formuliert:

Wusste sich der Vorgänger sinnbildlich noch geschickt zwischen dem dritten und vierten ‘Rocky’-Teil und damit den Hook-Haken derer beiden Survivor-Hymnen zu platzieren (während man nebenbei noch Siebziger-Paul Stanley-Solosachen und Achtziger-Disco in den Schwitzkasten nahm), reden wir hier – um mal bei Stallone zu bleiben – nur noch von ‘Over The Top’.

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Greta Van Fleet nach 88-jähriger Großmutter benannt

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