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The Obsessed SACRED

Doom Metal, Relapse (14 Songs / VÖ: erschienen)

5/ 7
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Foto: Promo

Black ­Sabbath auf der „Paranoid“-Tour, die Alice Cooper Band auf ihrer „Killer“-Tournee, und Blue Öyster Cult mit SECRET ­TREATIES – die Liste der Konzerte, die den jungen Robert Scott „Wino“ Weinrich in den frühen Siebzigern  nachhaltig prägten, spricht für sich. Haben Erstgenannte unlängst die musikalische Bühne verlassen, darf sich der aufgeschlossene Doom-Freund nun über die Wiederauferstehung von The Obsessed freuen. 23 Jahre nach dem letzten, gefeierten Album THE CHURCH WITHIN setzt Wino zum Comeback mit seiner ersten großen Band vor Saint Vitus an. In klassischer Triobesetzung mit Bassist Dave Sherman (Spirit Caravan) und Schlagzeuger Brian Costantino eingespielt, machen The Obsessed fokussiert und energiegeladen ziemlich genau da weiter, wo sie aufgehört haben: an der Schnittstelle von Metal, Doom, Stoner und Punk Rock. Von neu aufgelegten Schätzen wie der ersten 7“ ‘Sodden Jackal’ über pressierend (‘Punk Crusher’) bis majestätisch (‘Perseverance Of Futility’), von knackig-rotzig (‘Haywire’, ‘Be The Night’) bis zum ungewöhnlichen und melodischen Meisterbrief (‘Stranger Things’) reicht die Palette, die mit ‘It’s Only Money’ sogar Platz für ein gut gewähltes, unaufdringliches Thin Lizzy-Cover bietet (Mountains ‘Crossroader’ gibt es als Bonus-CD-Track obendrein). Dass es die Band schafft, selbst bei einem fast fünfminütigen Instrumental wie ‘Cold Blood’ keine Sekunde Langeweile aufkommen zu lassen, sondern stattdessen eine der lässigsten wortlosen Riff-Orgien seit Langem exzerziert, spricht für The Obsessed. Eine willkommene Wiederkehr.

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