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Times Of Grace The Hymn Of A Broken Man

Modern Metal, Roadrunner/Warner 13 Songs / 53:28 Songs / VÖ: 14.01.2011

6.0/ 7
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Foto: Roadrunner/Warner

2002, nach der Veröffentlichung ALIVE OR JUST BREATHING, verließ Jesse Leach Killswitch Engage. Bis heute gibt es unzählige Fans, die dem ehemaligen Frontmann hinterher trauern. Umso mehr dürften sie sich nun freuen, dass Leach zumindest mit Chef-Songwriter Adam Dutkiewicz wieder gemeinsame Sache macht. Unter dem Banner Times Of Grace geht das Duo zu Werke, doch Vorsicht: Ihr Debüt THE HYMN OF A BROKEN MAN hat nur am Rande etwas mit den frühen Killswitch Engage-Werken gemein.

Zwar hat das Duo etliche härtere Stücke an den Anfang gestellt, um die Fans nicht zu verschrecken, doch spätestens ab der Mitte der Platte wird deutlich, dass sich die beiden nicht zusammengetan haben, um alte Zeiten wiederaufleben zu lassen. Nein, hier sind zwei Komponisten am Start, die um ihre Qualitäten wissen, diese auch einsetzen, aber genauso darauf bedacht sind, Neues auszuprobieren. Erstaunlicherweise funktionieren diese Ausflüge in andere Stilgewässer besser als das Bewährte.

Das gilt insbesondere für die ruhigen Songs (‘The Forgotten One’, ‘Fall From Grace’), bei denen Leachs außergewöhnliche, überaus ausdrucksstarke und prägnante Stimme hervorragend zur Geltung kommt. Am besten klappt das bei ‘End Of Eternityʼ, einem schier unglaublichen Track: Hier vereinen Leach und Dutkiewicz tieftrauriges Balladen-Flair mit einem dissonanten Wutausbruch, der auch von den Namensgebern Neurosis hätte stammen können. Bezieht man die schon früher unter Beweis gestellten Talente der Musiker mit ein, decken Times Of Grace eine Bandbreite ab, die ihnen erst einmal jemand nachmachen muss.


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