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Týr Valkyrja

Viking Metal, Metal Blade/Sony 11 Songs

2.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Týr haben es vielen Hörern noch nie leicht gemacht. Zu vertrackt, zu wenig Drive – man fragt sich bei jedem Album: Wer braucht das? Es ist zwar schön, wenn sich eine Band ein Alleinstellungsmerkmal ergattert hat. Aber das muss nicht zwangsläufig etwas Gutes sein.

Sobald Frontbart Heri Joensen Ruhe gibt, schippert das Schiff in seichten Gewässern – genau wie Neu-Drummer George Kollias, der das komplette Album im Halbschlaf verbringt. In guten Momenten klingt es wie Amon Amarth, in schlechten Momenten nach Týr. Auch der Gesang hält sich qualitativ in Grenzen.

Songs wie ‘Hold The Heathen Hammer High’ waren zwar auch nervig, aber zumindest einprägsam. Davon ist auf VALKYRJA nichts mehr zu spüren. ‘Mare Of My Night’ hat Ansätze, doch der holprige Refrain macht jeglichen Anflug von Melodie kaputt. Einziges Highlight ist ‘The Lay Of Our Love’, denn zusammen mit der weiblichen Gastsängerin zeigt Heri endlich mal, dass er singen kann. Doch über die Texte sollte man schweigen.

Die billigen Reime („Set us free – destiny“) sind schon aus hundert Metern Entfernung zu erahnen. Das Album endet mit dem Titelstück genauso unspektakulär, wie es begonnen hat. Also dann doch eine runde Sache.

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