Wo sie auch auftreten: Unearths unbändige Spielfreude lässt andere Bands alt aussehen. DARKNESS IN THE LIGHT transportiert jene Energie und die höchste Griffigkeit seit THE ONCOMING STORM.
In Tradition des 2004er-Glanzstücks verschmilzt schon das eröffnende ‘Watch It Burn’ doppelläufige (Iron Maiden-)Gitarren, Grooves, Rock-Antrieb, Blast- und Downbeats zu Modern Metal par excellence. Auch die weiteren Lieder gehen als kompakt-knackige Genre-Paradebeispiele voran: Selten wurde hymnische Härte so leichtfüßig wie in ‘Arise The War Cry’, ‘Last Wish’ oder ‘The Fallen’ erzeugt, selten Dreschflegeltum so stimmig mit dreckigem Crowbar-Stampfen (‘Eyes Of Black’) kombiniert. Erstmals seit 2004 erwidert Gitarrist Ken Susi zudem in drei Songs Trevor Phipps’ garstiges Gebaren mit klaren Gesangslinien.
Nicht nur deshalb schwebt Unearths Fünftling teils in frühen Killswitch Engage-Höhen: Adam Dutkiewicz hinterließ seinen Produktionsstempel, Aushilfsschlagzeuger Justin Foley Killswitch-typische Finesse und Dynamik. Das Ergebnis: Dieses Licht im Metalcore-Dunkeln zwingt zu dauerhaftem Kopfschütteln, Fäusterecken und Mitsingen.
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