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Virgin Steele THE BLACK LIGHT BACCHANALIA Review

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Nach wie vor sind es die Magie in der Stimme von David DeFeis, sein gleichzeitig traditionelles aber dennoch ungewöhnliches Songwriting und seine von Mythen und Sagen durchzogenen Texte, die Virgin Steele zu einer ganz besonderen Band machen. Auch bei THE BLACK LIGHT BACCHANALIA erzählt DeFeis auf seine unnachahmliche Weise vom zivilen Ungehorsam, von Widerstand und vom couragierten Bruch mit Konventionen.

Dabei spielen seine Geschichten nicht selten in der griechischen Mythologie, haben immer aber Bezug zur Realität. Ähnlich breitbeinig präsentiert sich THE BLACK LIGHT BACCHANALIA auch musikalisch aufgestellt: Über harschen Gitarren, stoisch vorwärts marschierenden Schlagzeug-Gooves und geschmackvollen Keyboards, die, stets präsent, nie aufdringlich, der Musik einen leicht symphonischen Anstrich geben, wispert und flüstert, schimpft und mahnt, schreit und poltert DeFeis wie ein Magier, ein Hexer, ein Prophet oder Wahrsager.

Mitunter werden Erinnerungen an Fish zu dessen Marillion-Zeiten wach. Man kann also nur fasziniert sein von dieser Scheibe, die allenfalls bei Drum-Sound und Endmix noch Luft nach oben lässt. Kompositorisch dagegen ist dies ein weiteres Mal große Kunst!

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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