Toggle menu

Metal Hammer

Search

Xandria Sacrificium

Symphonic Metal, Napalm/Universal 12 Songs / VÖ: 02.05.2014

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Aller guten Dinge sind vier? Zumindest die treue Xandria-Anhängerschar hätte gegen einen Stopp des Sängerinnen-Personalkarussells nichts einzuwenden. Trotz des erneuten Frontpositionwechsels fällt die SACRIFICIUM-Eingewöhnungszeit erstaunlich kurz aus.

Im Grunde auch kein Wunder, da es den Szeneveteranen eindrucksvoll gelingt, den roten Faden ihres letzten Albums konsequent weiterzuspinnen. Sympathisanten der ersten Nightwish-Stunden werden auch hier ein Placebo für entgangene Zukunftsfreuden finden. Nur dass SACRIFICIUM dabei noch runder und kompakter als sein direkter Vorgänger aus den Boxen schallt. So hält der neue Xandria-Silberling vom über zehnminütigen Startschuss in Form des Bombast-Titelstücks bis zum balladesken Rausschmeißer ‘Sweet Atonement’ ein überdurchschnittliches Niveau ohne nennenswerte Ausreißer in jegliche Himmelsrichtung.

Ganz im Gegensatz zur neuen Sängerin, da Dianne Van Giersbergen die ehemalige Nightwish-Frontfrau Tarja Turunen nicht nur als ihr Vorbild bezeichnet, sondern blind als deren Zwillingsschwester durchgeht. Alles in allem eine Kombination, die durchaus Potenzial für kommende Heldentaten offenbart. Obwohl es in der ersten gemeinsamen Saison nur für das Mittelfeld der Genre-Champions League reicht.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer Mai-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 05/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Angus McSix: Thomas Winkler ist raus

Bei Angus McSix gibt es zwei neue Band-Mitglieder, weil Frontmann Thomas Winkler und Schlagzeuger Manu Lotter ihren Hut nehmen.

Die Metal-Alben der Woche vom 03.02. mit Memoriam, Xandria, Victor Smolski u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 03.02. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Russkaja, Donots und Dewolff.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite