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Sharon Osbourne schießt erneut gegen Bruce Dickinson

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Anno 2005: Es begab sich, dass Iron Maiden zu Gast beim Ozzfest waren. Während der Tournee soll Frontmann Bruce Dickinson fortwährend vor aller Augen und Ohren über Ozzy Osbourne und die Veranstaltung gelästert haben – und das, obwohl dieser verantwortlich für die Tour und somit auch die Gage war.

Sharon Osbourne, ihres Zeichens Ozzys Gattin, Managerin und Initiatorin des Ozzfest, ließ dies selbstredend nicht auf sich sitzen. Berichten zufolge ordnete Sharon daher Eingriffe in das Sound-System von Maiden an, verzögerte den Bühnenauftritt des Bandmaskottchens Eddie und ermutigte die Menge sogar dazu, Dickinson mit Flaschen und Eiern zu bewerfen.

Olle Kamellen

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Noch heute scheinen jene Vorfälle an den Osbournes zu nagen. In einem Interview mit Billboard sprach Sharon erneut über die Probleme mit Iron Maiden: „Es lag nur am Sänger. Die anderen Jungs in der Band sind großartige Leute. Überhaupt kein Problem. Aber wenn man einen Sänger hat, der so von Eifersucht auf den Headliner zerfressen ist, geht es nie gut.“

Ozzy, der ebenfalls beim Interview zugegen war, sagte: „Er ging auf die Bühne, wandte sich an das Publikum und sagte schlechte Dinge. Wirklich respektlos. Wenn du den Auftritt nicht willst, sag es einfach. Aber es ist verdammt dumm, wenn man den Job annimmt und sich dann nur darüber beschwert.“ Sharon fügte dem hinzu: „Ich sagte immer wieder: ‘Lasst ihn nur. Er wird es zurückbekommen.’ Und am letzten Tag bekam er es.“

Respektlosigkeit hat viele Gesichter

Letztlich schlug Sharon Osbourne also zurück – wenngleich nicht auf beste Art und Weise: „Ich hatte Krebsbehandlungen und alle Krankenschwestern, die ich während meines Chemo-Jahres kennengelernt hatte, kamen zur Show und fragten: ‘Können wir etwas für dich tun?’ Und ich sage: ‘Ja, das könnt ihr.’ Ich belud sie mit Bohnensuppe, Gemüse und Eiern und sagte: ‘Bewerft den Sänger.’ Und das haben sie getan“

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Ausschlaggebend für diese Wut sei die schiere Respektlosigkeit seitens Dickinson gewesen, wie Sharon erklärt: „Ich dachte nur: ‘Du nimmst das Geld, um auf dieser Tour dabei zu sein, und du respektierst den Namensgeber der Tour nicht. Du respektierst ihn nicht, indem du ihn jeden Abend vor den Fans denunzierst.’ Das gefällt mir nicht. Das entspricht nicht dem Geiste dessen, was wir tun.“ Abschließend meint Ozzy nur: „Wenn du dich wegen der Tour so schlecht fühlst, dann geh verdammt noch mal.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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