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Heaven Shall Burn

Slipknot: Luxusproblem Live-Setlist

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Slipknot haben zwar nur sechs Alben, doch diese sind prall gefüllt mit Hits und Knochenbrechern. Es dürfte also gar nicht so einfach (oder schwer?) sein, eine krachende Live-Setlist zu gestalten.

„Ein schöneres Problem könnten wir aktuell gar nicht haben“, scherzt Shawn „Clown“ Crahan im Interview mit setlist.fm hinsichtlich der Schwierigkeiten, welche Songs auf die Live-Setlist geschrieben werden. „Wir haben sechs Alben, die wir in 90 Minuten unterbringen müssen. Und das ist fantastisch.

Gewisse Songs können wir live nicht bringen, aber das ist cool, denn die, die wir spielen, sind noch besser. Sprich: Wir sind an einem Punkt in unserer Karriere angekommen, an dem wir sagen können: Hey, wir haben genug Material, das wir lieben, um ein komplettes Live-Programm zu füllen.“

Schonungsloser Krieg

Eine Livesetlist mit all der Energie vor und auf der Bühne auszuwählen sei natürlich etwas ganz anderes als ein Tape, das sich jemand zusammenstellt, um es allein im Auto anzuhören. „Mit dem neuen Album WE ARE NOT YOUR KIND dachte ich wirklich, dass wir einen schonungslosen Krieg ausfechten müssten, wie wir die Setlist bestücken sollen.“

Dass jeder, also Musiker und Fans, dabei Kompromisse eingehen muss, ist natürlich klar, so der Clown weiter. „Wenn sich alle offen für die Kunst zeigen, ist für jeden etwas dabei. Es gibt auch nicht den einen, richtigen Weg. Ich habe meine Meinung, wie eine Show ablaufen soll, aber war froh, als die anderen ihre Finger in die Planungen tauchten.

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Vieles in meiner Auswahl und Reihenfolge wurde geändert, und ich habe wiederum Vorschläge der anderen umgebaut. Und dann kam noch jemand dazu, zum Beispiel der Produzent, und gab auch noch seine Meinung zu dem Ganzen ab. Schlussendlich steckt von jedem etwas in der Setlist und wir sind jetzt genau da, wo wir hinwollten: Das bin nicht hundert Prozent ich, also kann ich es wirklich genießen.“


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Slipknot: Stachelverbot in Glasgow

Was sich die Veranstalter des Slipknot-Konzerts am 18. Januar 2020 in der SSE Hydro Arena im schottischen Glasgow gedacht haben, bleibt rätselhaft und erntete Spott wie Gelächter. Dass bei Hallenkonzerten einige Mitbringsel verboten sind, ist eine vernünftige Anordnung. Üblicherweise bezieht sich dies hauptsächlich auf Brandschutz, worunter beispielsweise Feuerwerkskörper (warum auch immer man auf die Idee kommt, solche auf eine Clubshow mitzubringen) oder Kerzen fallen. Weiterhin ist es nachvollziehbar, das Mitbringen von Trillerpfeifen, Laserpointern oder großen Schildern zu verbieten. Doch in Glasgow gab es zusätzliche Verbote. Nicht mitgebracht werden durften mit Stacheln ausgestattete Hals- und Armbänder, Gürtel, Stiefel oder Jacken, große…
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