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Triptykon: 34 Jahre später…

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Band-Kopf Thomas Gabriel Fischer aka Tom Warrior spricht über die Hürden bei der Fertigstellung und seine finstere Sicht auf die Welt.

METAL HAMMER: Tom, du hast das Requiem vor über 30 Jahren mit Celtic Frost begonnen. Hättest du damals gedacht, dass sich das Projekt so lange hinziehen würde?

Tom Warrior: Wenn man ein junger Mann in seinen Zwanzigern ist, denkt man vielleicht zwei, drei Jahre im Voraus. Eigentlich wollten wir damals auf dem nächsten und übernächsten Album je einen weiteren Teil veröffentlichen und dann eine EP machen, für die das Ganze in einem Stück aufgeführt worden wäre. Dass dies 34 Jahre dauern würde, hätte unsere Vorstellungskraft gesprengt.

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Übermenschlich große Probleme

MH: Ein Jahr nach dem Konzert und über drei Dekaden nach der Veröffentlichung des ersten Teils wird das Requiem nun endlich vollständig auf einem Tonträger erscheinen. Wie fühlt es sich an, dieses Projekt nach all der Zeit endlich abgeschlossen zu haben? Kann man von einer Art Lebensaufgabe sprechen?

TW: Das ist schwierig zu erklären. Ich fühle mich ein bisschen ausgebrannt von den Dingen, die die Menschheit auf diesem Planeten veranstaltet. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und habe dementsprechend schon einiges gesehen, was die Musik völlig in den Hintergrund treten lässt. Im Kleinen ist die Komplettierung des Requiems natürlich etwas Wichtiges, und hätten Martin und ich das damals gewusst, hätten wir uns sicher gefreut. In Anbetracht dessen, was die Menschheit den Tieren, der Natur und sich selbst antut, ist es aber eigentlich scheißegal, was ein Requiem bedeutet.

Was ist schon eine Musikerkarriere? Unsere Probleme sind übermenschlich groß, und je älter ich werde, desto schwerer fällt es mir, das alles auszublenden – anders als in meinen Zwanzigern, als ich voller Testosteron war und nur wahrgenommen werden wollte. Versteh mich nicht falsch, natürlich freue ich mich, es war ein Riesenstück Arbeit über zwei Jahre hinweg, und wahnsinnig viele gute Leute waren involviert, denen ich unendlich dankbar bin. Trotzdem muss ich aber ehrlich sagen, dass es mir vor 20 oder 30 Jahren wahrscheinlich mehr bedeutet hätte.

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Tom G. Warrior: Politik und Musik sind "innerer Konflikt"

Öffentliches Auftreten ist ein Geschenk Bei einem Interview im Iblis Manifestations-Podcast sprach der ehemalige Celtic Frost-Chef Tom G. Warrior über das Dilemma von politischem Aktivismus als Musiker. Diese haben mit Auftritten und Alben eine perfekte Plattform, um ihre politischen Überzeugungen unter die Leute zu bringen. Laut dem schweizerischen Metal-Urgestein sei dies aber eine „sehr schmale Linie“. „Es ist eine zweiseitige Sache“, so Tom G. Warrior. „Ich bin der Erste, der es nicht leiden kann, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun habe. Das war schon in meiner Schulzeit so, in der ich immer Probleme mit Autoritätsfiguren hatte. Und das…
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