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The Duskfall Where The Tree Stands Dead

Melodic Death Metal, Apostasy/Edel 11 Songs / 21.11.

4.0/ 7
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2014 ist das Jahr der Wiedervereinigungen und Comebacks – und das macht bekanntlich auch vor Schweden nicht halt. Mit The Duskfall kehrt die 1999 gegründete und 2008 aufgelöste Melodic Death Metal-Band um Gitarrist Mikael Sandorf zurück. Der Bandchef hat sich allerdings vier neue Mitglieder ins Boot geholt.

Dass die umgestaltete Truppe noch immer Feuer unter dem Hintern und ihre Schlüsselqualifikationen nicht aus den Augen verloren hat, zeigt Werk Nummer fünf zweifellos: Mit WHERE THE TREE STANDS DEAD legt das Quintett ein modernes Album im Schnittkreis zwischen Melodic Death und (noch verstärkter) Metalcore vor, das wie früher auch vor Thrash-Einflüssen nicht Halt macht, sich aber besonders durch die mal aggressive, mal melodische Stimme von Sänger Magnus Klavborn (bis 2012 bei Engel) auszeichnet.

Mit dessen emotionaler Tonlage erhalten die elf Tracks eine tragische Komponente, die sich in Kombination mit den einschneidenden Riffs der Saitenfraktion mal kraftvoll entfaltet (‘We The Freaks’, ‘Burn Your Ghosts’), manchmal aber auch eine Spur zu weinerlich ausfällt (‘Endgame’, ‘Hate For Your God’). Auch das Growling wirkt nicht immer so durchschlagend wie wohlgeplant, sondern verpufft hier und da an den etwas überladen wirkenden Metalcore-Akzenten. Die Ansätze sind zweifellos da – in Sachen Ausgewogenheit und Songwriting müssen sich The Duskfall nach ihrem Comeback aber noch eine Spur eindrucksvoller beweisen.


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