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All That Remains For We Are Many

Metalcore, Razor & Tie/Soulfood 12 Songs / 40:41 Min. / VÖ: 22.10.2010

5.0/ 7
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Foto: Razor & Tie/Soulfood

Mit dem letzten Album OVERCOME (2008) liefen All That Remains „Gefahr“, ihre Kumpels von Killswitch Engage langsam aber sicher vom Metalcore-Thron zu stoßen. Die CD stieg auf Platz 16 in den Billboard Charts ein und stellte damit den größten Erfolg der Band-Geschichte dar. Anstatt jedoch wieder mit Jason Suecof aufzunehmen, kehrten All That Remains für ihr fünftes Album an die Seite ihres Stammproduzenten Adam Dutkiewicz (Killswitch Engage-Gitarrist) zurück.

Wer befürchtete, dass diese Kollaboration in eine melodischere Ausrichtung resultiert, wird direkt vom Titellied und dessen Riff-Wirbel zu Boden geworfen. Auch im weiteren Verlauf scheinen All That Remains beweisen zu wollen, dass hohe Chartnotierungen nicht zwangsläufig zur Verweichlichung führen. Zwar zeigt Sänger Philip Labonte in den harmonischen Höhepunkten erneut die grandiose Variabilität seiner Stimme, doch bevor der Hörer diese erholsamen Momente erreicht, wird er erst mal von heftigen Metalcore-Riffs und -Rhythmen durchgeschüttelt.

Leider ist die Hitdichte auf FOR WE ARE MANY nicht ganz so beeindruckend wie auf dem famosen Vorgänger. Die Ideen sind eine Spur weniger zündend, die Hooks einen Hauch weniger packend. Das ändert zwar nichts daran, dass All That Remains ein sehr gutes Album abliefern, aber für oberste Punkteränge (und den Königsmord an ihren Freunden) reicht es diesmal nicht ganz.


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