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Immortal ALL SHALL FALL Review



Sieben Jahre nach SONS OF NORTHERN DARKNESS hissen sie also erneut die Kriegsflagge – Immortals Comeback-Album dürfte zu den am sehnsüchtigsten erwarteten Black Metal-Alben des Jahres gehören. Und berücksichtigt man die Umstände, haben Abbath, Trommler Horgh, der neue Basser Apollyon (Aura Noir, Dødheimsgard) sowie Demonaz als Lyrik-Lieferant alles richtig gemacht.



Nicht umsonst galten sie ja in ihren späten Jahren als die Motörhead des Black Metal: Griffigkeit steht hier an erster Stelle, und wenn dabei mal mit ‘The Rise Of Darkness’ eine an sich lupenreine Rock-Nummer rauskommt, werden’s die Fans schon schlucken. Eine Rückbesinnung auf PURE HOLOCAUST etwa hat (leider, was mich betrifft) nicht stattgefunden, so fulminant und fett produziert, wie ALL SHALL FALL daherkommt, so gefällig ist es doch letztlich.



Immortal sind kein Risiko eingegangen – was wir hier haben, hätte auch fünf Jahre früher als nahtloser SONS OF NORTHERN DARKNESS-Nachfolger erscheinen können. Ich nehme es ihnen nicht übel, finde die CD sogar besser als erwartet, aber etwas mehr Mut darf beim hoffentlich bald kommenden Nachfolger schon im Spiel sein.



Robert Müller





Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.

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