Annihilator: Stu Block statt Jeff Waters am Mikro

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Annihilator-Frontmann und -Gitarrist Jeff Waters will sich fortan nurmehr auf seine instrumentalen Aufgaben konzentrieren und den Job am Mikro jemand anderem überlassen. Im Moment steht dort der aktuelle Into Eternity- und ehemalige Iced Earth-Sänger Stu Block. Selbiger half Waters zusammen mit Drummer Dave Lombardo (Ex-Slayer), das 2007er-Album METAL als METAL II einzuspielen. Dabei habe er sich dazu entschieden, nicht mehr zu singen: „Ich bin ein Gitarrist.“

Anstrengende Doppelfunktion

Ob sein Verzicht auf den Mikro-Posten bedeute, dass Stu Block bei Annihilator nun verstärkt zum Zug kommt, wurde Waters im Interview bei „Blabbermouth“ gefragt. „Bingo“, meinte Jeff. Des Weiteren plant der Kanadier eine Art Reuniontour zu Ehren der ersten drei Annihilator-Werke ALICE IN HELL (1989), NEVER, NEVERLAND (1990) und SET THE WORLD ON FIRE (1993). NEVER, NEVERLAND-Sänger Coburn Pharr und SET THE WORLD ON FIRE-Vokalist Aaron Randall werden hierbei als Kandidaten gehandelt.

„Wenn Coburn dafür nicht gesund genug ist, wäre Stu dabei“, verriet Waters. „Ich habe Stu gesagt, dass ich nicht mehr singen will. Es ist zu beschwerlich. Es fordert zu viele Opfer. Ich bin kein großartiger Sänger. Es ist echt hart, gleichzeitig zu spielen und zu singen. Ich habe nicht diese natürliche, fantastische Gesangsstimme.“ Sodann verglich sich Jeff mit James Hetfield von Metallica und Dave Mustaine von Megadeth, die beide auf ihre eigene Art Meister darin seien, gleichzeitig Gitarre zu spielen und zu singen. „In dieser Liga bin ich nicht.“

🛒  METAL II JETZT BEI AMAZON ORDERN!

teilen
twittern
mailen
teilen
Festival-Tipp: Walpurgisnacht in Berlin

Nach der lang ersehnten Rückkehr der Live-Veranstaltungen füllt sich der Konzertkalender langsam wieder. Noch bevor es richtig mit der Event-Schwemme losgeht, lockt in Berlin die Möglichkeit, in der Walpurgisnacht zu düster-hartem Metal in den Mai zu tanzen. Die Macher des mittlerweile in der Berliner Untergrund-Szene etablierten De Mortem Et Diabolum Festivals bringen Ende April eine neue Veranstaltung an den Start: Am 29. und 30. April findet im Orwohaus im Stadtteil Marzahn zum ersten Mal die Walpurgisnacht statt. An zwei Tagen geben sich dort Black Metal-Größen wie Kampfar, die erst kürzlich zwei neue Singles ihres bevorstehenden Albums veröffentlichten, oder Imperium Dekadenz…
Weiterlesen
Zur Startseite