Arch Enemy: Hörprobe von WILL TO POWER

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ARCH ENEMY haben mit WAR ETERNAL die eigene Messlatte weit nach oben befördert. Jetzt stehen sie vor der Herausforderung, die hochgesteckten Erwartungen mit dem neuen Album WILL TO POWER zu erfüllen.

Wie sie an dieses schwierige Unterfangen rangegangen sind, verraten uns MICHAEL AMOTT und ALISSA WHTE-GLUZ exklusiv vorab während eines Besuchs in der METAL HAMMER-Redaktion.

Die Hörprobe WILL TO POWER

VÖ: 8. September

Set Flame To The Night
Atmosphärisches Instrumental-Intro.

The Race
Beginnt mit heftigem Death Metal. Das Schlagzeug mahlt, Alissa grollt, die Gitarren grooven mit dezenter Melodie. Der Refrain hat es eilig und kann einen gewissen Hardcore-Einschlag nicht verleugnen; im C-Teil wird umso deftiger tief gestimmt. Hören wir hier versehentlich die neue Entombed A.D.-Scheibe?

Blood In The Water
Schon wieder typisch Arch Enemy – das Riffing und die allzeit bereiten Soli verraten es sofort, die Melodien schreibt sonst niemand so. Erinnert an ‘Never Forgive, Never Forget’ vom vorherigen Album, verzichtet auf einen plakativen Refrain. Alissa gefällt mit variantenreichem Gesang.

The World Is Yours
Ein sicherer (Live-)Hit in der Tradition von ‘Nemesis’ und ‘War Eternal’. Prescht aggressiv und aufrührerisch voran, der Refrain sticht mit melodischer Gitarrenarbeit und Leidenschaft heraus. Dynamischer Aufbau mit schön herausgestelltem Solo und donnerndem Zwischenteil sowie kurzer Piano-Passage. Hymne!

The Eagle Flies Alone
Das Piano-Intro verspricht eine Ballade – klärt sich aber schnell zum dicken Groover. Hymnischer, kämpferischer Refrain mit begeisternder melodischer Gitarrenarbeit. Dieser Song beweist: Arch Enemy können auch ohne Extreme überzeugen.

Reason To Believe
Die große Überraschung des Albums, die für Fan-Diskussionen sorgen wird, unvoreingenommen betrachtet aber ein großartiger Song ist und sich perfekt ins Album einfügt: Alissa White-Gluz nutzt ihren (von The Agonist bekannten) Klargesang! Screams und Growls finden ebenso ihren Platz in der emotionalen, düsteren Heavy-Ballade mit Death Metal-Anklängen, schmachtenden Strophen und einem mitreißenden (harten) Refrain. Mutig, spannend, abwechslungsreich, durch und durch gelungen!

Arch Enemy WILL TO POWER

Murder Scene
Sind Arch Enemy etwa verweichlicht? Mitnichten? Mit klassischem, hartem Melodic Death Metal lassen sie alle Kritiker verstummen. White-Gluz klingt geradezu dämonisch, das Gitarrensolo vor dem Zwischenteil ist gold!

First Day In Hell
Mal zäh fließender, mal galoppierender, fieser Groover mit geschickt gesetzten melodischen Spitzen.

Saturnine
Mystisches instrumentales Zwischenspiel – könnte auch ein Cradle Of Filth-Intro sein.

Dreams Of Retribution
Ein klassisch inspiriertes Motiv dient als Widerhaken durch den Song, bietet einen Kontrapunkt zum gehetzten, fast psychopathischen Refrain. Moderne Sounds, orchestrale Töne und Death Metal verschmelzen miteinander. Eine wunderbare, kräftige Rachehymne!

My Shadow And I
Ihr wollt es finsterer? Alissa knurrt äußerst tief, passend zu den grollenden Gitarren und apokalyptischen Keyboardsounds. Aber es wären nicht Arch Enemy, gäbe es nicht immer wieder melodische Ausbrüche aus der polternden Finsternis.

A Fight I Must Win
Wie sollte solch ein Album enden, wenn nicht mit einem Epos? NWOBHM-Gitarren (Rainbows ‘All Night Long’ richtet Grüße aus!) verschmelzen mit wuchtigem Death Metal, schwedische Melancholie mit hymnischem Anstrich, Orchesterklänge sorgen für überlebensgroße Momente.

Fazit:

Die Bandbreite auf WILL TO POWER ist enorm, aber gleichzeitig wirkt alles wie aus einem Guss und ist voller spannender Wendungen. Alissa White-Gluz traut sich noch mehr als auf ihrem Band-Debüt, bekennt sowohl in Growls als auch mit Klargesang mehr eigene Farbe. Uns scheint ein würdiger WAR ETERNAL-Nachfolger bevorzustehen!

Mehr Details über WILL TO POWER aus dem Studio findet ihr in unserer aktuellen METAL HAMMER August-Ausgabe:

Die METAL HAMMER August-Ausgabe 2017: Accept vs. Blind Guardian, Hammerfall, Alice Cooper, With Full Force, Matapaloz u.v.a.

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