Castor Hetfield, der Sohn von Metallica-Riff-Schmied James Hetfield, macht bekanntlich schon seit einigen Jahren mit seiner eigenen Band Bastardane Musik. Für das neueste Liedgut hat sich das Trio mit keinem Geringeren als Gojira-Frontmann und -Rhythmusgitarrist Joe Duplantier zusammengetan, der als Produzent zuvor unter anderem bereits für Car Bomb, Urne und Rise Of The North Star tätig war.
Die Bürde des Nachnamens
Von dieser Kollaboration gibt es zwei frische Tracks zu hören: Neben Duplantier fungierte bei den zugehörigen Sessions im Gatos Trail Recording Studio im kalifornischen Yucca Valley bei ‘Taciturn & Morose’ und ‘Mother’s Tongue’ (hört unten) Dan Joeright als Aufnahmeleiter. Das Mastering hat Gavin Lurssen übernommen. Neben Schlagzeuger Castor Hetfield mischen bei Bastardane noch Bassist und Sänger Luca Badan sowie Gitarrist Ethan Sirotzki mit. Bis 2024 machte noch Jake Dallas Benn als Frontmann mit. Die Gruppe hat mit IS THIS RAGE? (2022) und CATATONIC SYMPHONY (2024) bislang zwei Longplayer rausgebracht.
Als musikalische Einflüsse führen Bastardane unter anderem Corrosion Of Conformity, Opeth und Tool an. Im Gespräch mit den Savannah Morning News sinniert Castor darüber, was es bedeutet, den Nachnamen Hetfield zu tragen: „Wir sind alle die Söhne unserer Väter — meiner ist nun mal zufällig sehr erfolgreich in der Branche, in der wir auch sind. Es stört mich nicht, aber es ist ein bisschen nervig, wenn Leute versuchen uns zu vergleichen, denn offensichtlich sind wir eigene Menschen, und er ist seine eigene Person. Wir machen unsere eigene Art von Musik.
Wenn man online nach unserer Band sucht, sieht man überall das Gesicht meines Vaters. Und das ist ein wenig seltsam für mich. Wir wollen unseren eigenen Weg gehen und versuchen nicht, vom Erfolg von jemand anderem zu profitieren.“ Castor Hetfield ist nicht der einzige Sohnemann eines Metallica-Mitglieds, das sich selbst in einer Band versucht. Zwei Stammhalter von Lars Ulrich rocken gemeinsam bei Taipei Houston, während Robert Trujillos Filius Tye für die tiefen Tönen bei Ottto und Suicidal Tendencies sorgt.
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