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Behemoth: Massacre Records kündigen exklusives Album an

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Eigentlich gehören Behemoth schon seit vielen Jahren zum Portfolio von Nuclear Blast. Vor fast genau einem Jahr erschien erst THE SHIT OV GOD über das Label. Jetzt haben jedoch Massacre Records mit Stolz bekanntgegeben, „eine Partnerschaft mit den polnischen Extreme-Metal-Legenden“ eingegangen zu sein. Unklar ist, ob es sich dabei um etwas Langfristiges oder eine einmalige Sache handelt.

Klar ist indes, dass am 4. September ein exklusives Album namens I, SCVLPTOR via Massacre erscheinen soll. Darauf enthalten sind acht bisher unveröffentlichte Songs, und vorbestellt werden kann die Platte ab 1. Juni. Zu diesem Termin sollen auch Cover und Tracklist öffentlich gemacht werden.

Meilenstein & Brücke

„Behemoth sind eine der kraftvollsten und ikonischsten Kräfte im Extreme Metal, und wir könnten uns nicht geehrter fühlen, I, SCVLPTOR ihren Fans weltweit auf CD und Vinyl zugänglich zu machen“, erklärt Thomas Hertler, Labelmanager von Massacre Records. „Dies ist ein Meilenstein für unser Label, und wir setzen alles daran, dieser Veröffentlichung die Präsentation zu bieten, die sie verdient.“

Frontmann Adam „Nergal“ Darski beschreibt das Album als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ihm zufolge handelt es sich dabei um „ein eigenständiges Werk, das eine Brücke schlägt zwischen unserer Vergangenheit und dem, was neu und frisch ist. Es enthält brandneue, bisher unveröffentlichte Titel, die die volle Wucht unserer Live-Energie, unsere Intensität und jenes Feuer verkörpern, das diese Band seit Jahrzehnten antreibt.“

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Dafür haben sich Nergal und seine Mitstreiter ihrem „frühesten Material gewidmet und es mit einer modernen Note neu geformt, ohne dabei seinen ursprünglichen Geist zu verfälschen. I, SCVLPTOR ist gleichermaßen eine Hommage an jene Künstler und Bands, ohne die Behemoth niemals existiert hätten. Macht euch bereit für 40 Minuten einer klanglichen Pilgerreise, geschmiedet auf höchstem Niveau!“

In der Vergangenheit nannte Darski unter anderem Bands wie Tiamat, Beherit, Samael, Blasphemy und Morbid Angel als prägend für die frühen Werke Behemoths (damals noch Baphomet). Fans dürfen also gespannt sein, was die polnische Formation mit der Veröffentlichung aus dem Hut zaubert. Vielleicht findet ja auch das ein oder andere Stück einen Platz auf der Setlist während der gemeinsamen Tour mit Dimmu Borgir im Herbst.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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