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Corey Taylor verrät Details über Soloalbum

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[Update:]

Corey Taylor will bei seinem Soloalbum deutlich über den Slipknot– und Stone Sour-Tellerrand hinausschauen (metal-hammer.de berichtete, siehe unten). Nun hat er ein kleines Update gegeben und einen Zwischenstand vermeldet. So schreibt der 45-Jährige eifrig Lieder – 26 bislang an der Zahl. Im Interview bei What Culture verriet Taylor:

„Es war cool, den Schwung für einen möglichen Solo-Lauf aufzubauen. Es wird definitiv im Rock verwurzelt sein, aber der Rock wird dabei auf so viele verschiedene Dinge treffen. Es wird Material mit härteren Kanten geben, aber ebenfalls große, ausladende, riesige, Welt-verändernde Gitarren-Songs, die du mitsingen werden willst. So bin ich nun einfach, und ich werde nicht dagegen ankämpfen, wer ich bin. Ich habe 26 Stücke geschrieben und bin noch nicht fertig.“


[Originalmeldung:]

Der Slipknot- und Stone Sour-Sänger ist im Interview bei „Trunk Nation“ tiefer auf die Pläne eingegangen, die er für sein Soloalbum hat, das wahrscheinlich 2021 erscheinen soll. Über die musikalische Ausrichtung sagte Corey Taylor zum Beispiel: „Ich werde in alles ein bisschen reinschnuppern. Es wird alles haben, wofür ich bekannt bin, und mehr, lass es mich so ausdrücken.“

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Einen maßgeblichen Einfluss auf die klangliche Breite des bevorstehenden Werks hätten seine Solo-Konzerte ausgeübt. „Was ich schon immer daran geliebt habe, wenn ich raus gehe und meine Solo-Cover-Gigs mache, ist, dass die Leute stets von den Songs überrascht sind, die ich mir aus dem Hintern ziehe, um zu sie zu spielen“, gibt sich Corey Taylor euphorisch. „Und so wird es ebenso bei dieser Platte sein – im Grunde möchte ich in all den Stilen schreiben, die ich mit Slipknot und Stone Sour vielleicht nicht machen konnte.“

Klassentreffen im Studio?

So scheut sich der 45-Jährige nicht davor, künstlerische Risiken einzugehen. „Es geht auch darum, es einfach zu machen, einfach die Würfel zu rollen und zu sagen: ‚Weißt du was? Ich lasse meinen Worten Taten folgen und schaue, was passiert.'“ Darüber hinaus hat Corey Taylor über das Personal gesprochen, das ihn auf dem Album unterstützen soll. „Ich werde eine Kern-Band haben, die mit ins Studio geht, aber ich werde definitiv einen Haufen meiner Freunde einladen und sie etwas machen lassen. Es wird wirklich cool, Mann. Ich freue mich echt richtig darauf.“

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Bevor Corey Taylor jüngst die Katze aus dem Sack ließ bezüglich seines Soloalbums, hatte er vor einiger Zeit schon einmal über die Möglichkeit eines solchen Unterfangens geredet. Damals sagte er „The Pulse Of Radio“: „Eine Soloplatte von mir könnte wie eine Kreuzung aus den Foo Fighters, Social Distortion und The Replacements klingen. Echter Midwestern-Rock. Einfach offene Akkorde, gute-Laune-Rock. Und pfeif auf die Kritiker. Das ist das Zeug, das ich schreibe und schon immer versucht habe, zu schreiben.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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