Editorial METAL HAMMER 12/2022

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Liebe Metalheads,

einerseits war die Welt vor 35 Jahren eine andere. Andererseits begegnen euch während unserer großen Zeitreise ins Jahr 1987 viele nicht nur altbekannte, sondern auch noch immer ganz oben mitspielende Namen. Ob die unverwüstliche Doro (hier noch mit Warlock), die teutonischen Thrash-Vorkämpfer Kreator, Sodom und Tankard, oder Größen der Szene wie Metallica, Judas Priest oder Manowar: Unser Rückblick beweist erneut, dass Metal jung, ja alterslos hält!

Zudem bietet unsere Auswahl von 66,6 historischen Alben Gelegenheit, gefallener Helden wie Dio, Lemmy Kilmister (Motörhead) oder Chuck Schuldiner (Death) zu gedenken. Wir hoffen, ihr habt beim Lesen und Nachhören unserer nostalgischen Liste so viel Spaß wie wir beim Zusammenstellen und Schreiben! Vermisst ihr ein Lieblingsalbum, und welche ist eure liebste Platte aus 1987? Verratet es uns unter redaktion@metal-hammer.de.

Wie wohl zeitgenössische Reaction­videos zu Bathorys UNDER THE SIGN OF THE BLACK MARK oder SCUM von Napalm Death ausgesehen hätten? Womöglich hätte es entsetzte Blicke gegeben, empörtes Abwinken – und dann doch ekstatisches Headbangen. Sollten euch „Reactions“ nichts sagen: Leute filmen sich dabei, Musik zu hören, und stellen Videos davon ins Netz. Zumindest grob vereinfacht. Der Zuspruch für diese Art von Clips ist gewaltig – warum das so ist und wer die Stars der Reaction-Szene auf YouTube sind, erklärt unser ausführliches Special (ab S. 68).

Nebenher wirft es die Frage auf, welchen Stellenwert Musik-Journalismus in Zeiten hat, in denen YouTuber neue Musik vorstellen und Bands eigene, direkte Kanäle zu den Fans pflegen. Ganz klar: Letzteres ist Unterhaltung, das andere kritische (dabei gerne auch unterhaltsame) Einordnung – denn den von manchem Musiker geäußerten Satz „Das ist die beste Scheibe, die wir je aufgenommen haben“ hinterfragen wir, damit ihr wisst, welches Album sich wirklich anzuhören lohnt.

In genau dieser Mission befinden wir uns, während ihr dieses Magazin in den Händen haltet: Bis über die Haarspitzen stecken wir in Alben, Erinnerungen und Listen aus dem Jahr 2022, um für euch wie gewohnt den ausführlichsten Jahresrückblick der Metal-Welt zusammenzustellen. Das Ergebnis findet ihr nächsten Monat im METAL HAMMER – um nichts zu verpassen, sichert euch am besten direkt die nächsten drei Ausgaben im hammergünstigen Spezialabo unter metal-hammer.de/spezialabo. Über mindestens einen spät qualifizierten Kandidaten für die vordersten Bestenlistenplätze lest ihr bereits in diesem Heft ab S. 52: Candlemass dominieren unseren Soundcheck mit dem Doom-Hammer SWEET EVIL SUN. So kann das alte Jahr enden, und so kann das neue weitergehen.

MAXIMUM METAL!


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(c) S. Kessler
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